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Zhaxika Steppe
Die Zhaxika Steppe im Kreis Shiqu ist ein Paradies für seltene Tiere und Vögel wie Weißlippenhirsche, Tibetische Wildesel, Gazellen, Wildjaks und Blauschafe sowie Schwarzhalskraniche.
Der Kreis Shiqu (chinesisch: 石渠), auch manchmal Shiqu geschrieben, liegt am Oberlauf des Yalong Flusses (chinesisch: 雅礱江) am nordwestlichen Rand des Tibetischen Autonomen Bezirkes Garze (chinesisch: 甘孜藏族) der Provinz Sichuan (chinesisch: 四川), 1070 km von Chengdu (chinesisch: 成都), der Provinzhauptstadt entfernt und grenzt im Norden an die Provinz Qinghai (chinesisch: 青海) und im Westen an das Autonome Gebiet Tibet (chinesisch: 西藏). Mit einer Fläche von 15 141 Quadratkilometern und einer durchschnittlichen Höhe von 4000 m ü.d.M. ist Shiqu der größte und höchstgelegene Kreis Sichuans. Die Steppe Zhaxika (chinesisch: 扎溪卡) macht 90 Prozent der Gesamtfläche des Kreises aus.
Die Zhaxika Steppe (chinesisch: 扎溪卡草原) faszinierte durch eine bildschöne Steppenlandschaft: Weiße Wolken am blauen Himmel, das klare Flusswasser des Yalong (chinesisch: 雅礱江), die blühenden Blumen auf dem grünen Gras, die frische Luft und die weidenden Viehherden rings um die weißen Zelten der Hirten und hohen Berge in der Umgebung.
Die Zhaxika Steppe (chinesisch: 扎溪卡草原) ist auch ein Paradies für seltene Tiere und Vägel wie Weißlippenhirsche, Tibetische Wildesel, Gazellen, Wildjaks und Blauschafe sowie Schwarzhalskraniche.
Die meisten Bewohner der Zhaxika sind tibetische Hirten. Sie führen ein Nomadenleben. Die örtlichen Tibeter bekennen sich zum Lamaismus (tibetischen Buddhismus). Im gesamten Kreis gibt es 46 Tempel, von denen der Dumu-Tempel am bekanntesten ist. Dieser Tempel wurde während der Zhenguan-Regierungsperiode (627-649) des Tang-Kaisers Tai Zong errichtet und zieht heute noch viele Pilger an. Nahe des Flussufers des Yalong (chinesisch: 雅礱江) befindet eine ganz besondere Steinmauer, die von den örtlichen Tibetern als Mani-Mauer bezeichnet wird. Sie ist 1,6 km lang, 3 m hoch und 2-3 m dick. Es handelt sich bei dieser Steinmauer um eine heilige Stätte des tibetischen Buddhismus. In jedem Mauerstein sind buddhistische Sutren wie "Ganzhur" und "Danzhur" eingeschnitzt. Die Steinmauer ist schon über 300 Jahre alt.
Auf der Zhaxika Steppe (chinesisch: 扎溪卡草原) leben heute noch einige Stämme der Urgesellschaft. Sie haben ihre tradtionellen Sitten und Gebräuche sowie ihre eigene Kultur beibehalten. Und obwohl sich heute ihr Leben von Grund auf verändert hat, nennen sie sich immer noch "Zhaxi Kawa", was auf Tibetisch "Stämme am Quellgebiet des Yalong-Flusses" bedeutet.
Die natürlichen Bedingungen dieser hochgelegenen Steppe sind sehr hart. Im Winter ist es eiskalt. Es mangelt hier auch an Sauerstoff. Wie können die 60.000 zählenden örtlichen Tibeter unter diesen harten natürlichen Bedingungen leben?
Über die Zhaxika Steppe (chinesisch: 扎溪卡草原) gibt es eine örtliche Sage: Es war einmal ein göttlicher Yak, der auf dem Schneeberg Gela Dandong vor Kälte bewusstlos wurde. Einige junge Kangba-Tibeter bestiegen den Berg und holten von der Sonne Feuer, um damit den Schnee zu schmelzen und das Tier zu retten. Als der Schnee geschmolzen war, kam das Tier wieder zum Bewusstsein. Aus seiner Nase floss Schneewasser. Von da an gab es auf der Steppe Flüsse und und Viehherden. Aus diesem Grunde werden die Sonne und das Feuer von den Kangba-Tibetern als anbetungswürdige Totems betrachtet.


























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