China Reisen sind mehr als Urlaub. China Reisen bedeutet, in eine andere Welt einzutauchen.

China Reisen sind mehr als Urlaub. China Reisen bedeutet, in eine andere Welt einzutauchen. Reisen nach China hinterlassen bleibende und unvergessliche Eindrücke. China Reisen sind Reisen, die alle Sinne beflügeln. Reisen nach China geben Einblick in eine Jahrtausende alte Kultur und Geschichte. Dabei bietet China aufgrund der Größe und der geografischen Lage Vielschichte Reiseziele, die keine Wünsche offen lassen.

China Reisen können, aber müssen keinesfalls nur Pauschalreisen oder Rundreisen sein. China Reisen können zwischenzeitlich auch individuell oder aus Bausteinen bei vielen Reiseanbietern zusammengestellt werden. Günstige China Reisen und günstige Flüge nach China sind heute keine Seltenheit mehr. China Reisen bedeutet gleichzeitig China zu erleben. Sie werden bei Reisen nach China auf überaus freundliche und hilfsbereite Menschen treffen, die Ihnen gerne jederzeit weiterhelfen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Wer nach China Reisen möchte, findet schnell heraus, weshalb China ein so beliebtes Reiseziel ist. China Reisen bedeutet tropische Regenwälder, schneebedeckte Gebirge, donnernde Flüsse und wilde Stromschnellen. China Reisen stehen jedoch auch für atemberaubende Reisterrassen, unverdorbener ländlicher Siedlungen und ruhiger Seen um die Seele entspannen zu lassen. Trotz atemberaubender Natur und jahrtausender alter Kultur stehen China Reisen aber auch für ein Land der Wolkenkratzerstädte, der Luxushotels und der wunderbaren Restaurants.

Die beste Reisezeit, für die meisten China Reisen sind, die Monate April bis Anfang Juni und September bis etwa Mitte November. Lassen Sie sich verzaubern und planen Sie Ihre China Reise mit spannenden Hintergrundinformationen und detaillierten Beschreibungen zu den einzelnen Reisezielen Ihrer China Reise.

China Reisen bieten Ihnen die Möglichkeit, zur gleichen Zeit Schnee und Eis in Heilongjiang zu erleben aber auch einen Badeurlaub im Tropenparadies der Insel Hainan zu verbringen. Welches Land außer China kann so etwas bieten?

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China Reisen

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Historisches auf China Reisen

Bei einer China Reise erleben Sie eines der vier alten Kulturländer der Welt.

Die jüngsten archäologischen Funde beweisen, dass die primitive Bilderschrift vor 7000 Jahren entstand. Der Ursprungsort der chinesischen Kultur lag nicht nur im Einzugsgebiet des Gelben Flusses (chinesisch: 黄河), sondern auch im Einzugsgebiet des Yangtse-Flusses (chinesisch: 扬子江), wo primitive Agrargeräte und Reissaaten, die vor 7000 Jahren für den Reisanbau verwendet wurden, entdeckt wurden.

Die Zivilisationsgeschichte Chinas ist so lang wie die von Ägypten, Babylon und Indien, in mancher Hinsicht sogar noch länger. Historische Ruinen und Relikte finden sich überall in China. Allein die Zahl der davon registrierten beträgt über 5000. Ausländische Touristen sind oft über ihre eigenen "Entdeckungen" in China erstaunt.

Die bekannteste historische Ruine ist natürlich die Große Mauer oder auch Chinesische Mauer (chinesisch: 万里长城). Diese 12700 Li (6350 km) lange Mauer erstreckt sich vom Jiayu-Pass (chinesisch: 嘉峪关) in Gansu (chinesisch: 甘肃) ostwärts bis zum Shanhai-Pass (chinesisch: 山海关) in Hebei (chinesisch: 河北). Würde man ihre verschiedenen Abschnitte, die in einem Zeitraum von über 2000 Jahren vom 7. Jahrhundert v.Chr. bis zum 16. Jahrhundert erbaut wurden, miteinander verbinden, so würde ihre Gesamtlänge über 100 000 Li (50 000 km) betragen, länger als Äquator. Daher heißt sie im Chinesischen "Wanli Changcheng" (die 10 000 Li lange Mauer).

Wie die Pyramiden für Ägypten ist die Große Mauer (chinesisch: 万里长城) ein Symbol für China. In China pflegt man zu sagen: "Wer nicht die Große Mauer erklommen hat, ist kein ganzer Mann! (chinesisch: 不到长城非好汉)" Wie für Ägyptenbesucher der Besuch der Pyramiden ein Muss ist, ist genauso eine Chinareise ohne Besuch der Große Mauer undenkbar.

Der Kaiserpalast (chinesisch: 紫禁城), auch Zijincheng (die Purpurne Verbotene Stadt) genannt, ist ein eindrucksvoller Baukomplex von antiken kaiserlichen Palästen. Er liegt im Zentrum der Stadt Peking (chinesisch: 北京). Seine Mauern sind 10 m hoch und messen von Osten nach Westen 760 m und von Sünden nach Norden 960 m. Der Kaiserpalast hat eine Gesamtfläche von 720 000 qm und ist außerhalb der Mauern von einem Wassergarben umgeben. Auf seinem Gelände befinden sich 9999 und ein halber Raum. (Dies, weil man den Himmel, in dem es der Sage nach 10 000 Räume geben soll, nicht herausfordern wollte.) Damit ist er der größte Kaiserpalast der Welt.

In über 500 Jahren diente der Kaiserpalast 24 Ming- und Qing-Kaisern als Residenz. Die hiesigen Gebäude und Hallen sind mit roten Mauern und gelben Dachziegeln, geschnitzten Balken und bemalten Pfeilern geschmückt. An den vier Ecken der Mauern steht je ein kunstvoll gestalteter "Wachtturm" mit neun Balken und 18 Säulen.

Geht man durch das Tiananmen (chineisch: 天安门), Tor des Himmlischen Friedens, sieht man sofort das Wumen (Mittagstor), das Haupttor des Kaiserpalastes. In den hohen Hallen im vorderen Teil des Palastes erledigte der Kaiser die Staatsgeschäfte und empfind seine Minister und ausländische Gesandte zur Audienz. Im hinteren Teil des Palastes befinden sich die Wohngemächer des Kaisers, der Kaiserin und der kaiserlichen Konkubinen. Ganz hinten ist der Kaiserlicher Garten.

Heute sind in den verschiedenen Hallen und Gebäuden die Einrichtungen Utensilien für die Arbeit und das Leben des Kaisers bzw. der Kaiserin und der kaiserlichen Konkubinen ausgestellt. Außerdem gibt es eine Sonderausstellung von Kostbarkeiten aus verschiedenen Dynastien. Die zahlreichen wertvollen historischen Relikte und der Gebäudekomplex bilden ein Museum im wahrsten Sinne des Wortes.

In diesem riesigen Kaiserpalast spielten sich in der Vergangenheit unzählige spektakuläre Hofgeschichten ab. Der Film "Der letzte Kaiser", der mit vielen Oskars ausgezeichnet wurde, wurde hier gedreht.

Der ehemalige amerikanische Außenminister Dr. Henry Kissinger, der China mehrmals besucht hat, äußerte einmal, der Himmelstempel in Peking sei ein Wunderwerk der klassischen chinesischen Baukunst.

Der vor über 500 Jahren erbaute Himmelstempel war ein Ort, an dem der Kaiser zum Himmel betete und opferte. Der chinesische Kaiser nannte sich "Sohn des Himmels". Er führte persönlich den Vorsitz bei der Opferzeremonie, die jährlich einmal stattfand. Der Himmelstempel ist flächenmäßig doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Er bildet in der Tat einen riesigen kaiserlichen Garten, der nicht so dicht mit Gebäuden bestanden ist, dafür sich aber zahlreicher üppiger Bäume erfreut. Das wichtigste Gebäude im Garten ist die Halle der Ernteopfer, die Dr. Kissinger sehr bewunderte. Er sagte, jedes mal, wenn er die Halle der Ernteopfer betrete, könne er mit keinen Worten seine Ehrfurcht vor diesem Kunstwerk beschreiben. Die Halle der Ernteopfer ist architektonisch einzigartig. Es ist eine runde Halle mit einem dreistöckigen, von einer vergoldeten Spitze gekrönten Dach aus blauglasierten Ziegeln, die auf einem kreisrunden, dreistufigen, etwa 6 m hohen, von Marmorgeländern umgebenen Podest erbaut ist. Die 38 m hohe Halle misst 30 m im Durchmesser. Ihr Dach verjüngt sich nach oben. Die Holzkonstruktion kommt ohne einen einzigen Nagel aus. Das Dach ruht auf 28 Säulen und vielen ineinander verzapften Balken. Die vergoldeten Säulen bieten einen überwältigenden Anblick.

Eine andere Attraktion im Himmelstempel (chinesisch: 天坛) ist die Echomauer. Steht eine Person an einem Ende der runden Mauer und spricht leise gegen die Mauer, kann eine andere Person, die am anderen Ende der Mauer steht und das Ohr an die Mauer preßt, ihre Worte deutlich hören. Dieser Effekt beruht auf der geschickten Anwendung akustischer Grundsätze durch die chinesischen Architekten der damaligen Zeit.

In China gibt es noch viele andere eigenartige antike Bauten. Der Hängende Tempel in einem Tal des Hengshan-Berges (chinesisch: 恒山) in der Provinz Shanxi (chinesisch: 山西) ist ein Beispiel. Dieser vor 1500 Jahren erbaute Tempel scheint an einer steilen Bergwand zu "hängen" und wird nur von langen Pfählen gestützt. Das dreistöckige Gebäude ist eine Holzkonstruktion. Die höchste Stelle liegt über 50 m vom Boden entfernt. Normalerweise gehört ein Tempel einer einzigen Religion an. Im Hängenden Tempel werden indessen gleichzeitig Sakyamuni, Lao Zi und Konfuzius, also die Begründer des Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus, verehrt, was dieser Stätte eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.

Das mysteriöseste antike Bauwerk in China ist ohne Zweifel der Potala-Palast (chinesisch: 布达拉宫) in Tibet (chinesisch: 西藏). Er befindet sich auf einem Berg im Nordwesten der Stadt Lhasa (chinesisch: 拉萨). Dieser im 7. Jahrhundert erbaute festungsartige Gebäudekomplex ist der am höchsten gelegene und größte der Welt. Er hat 13 Stockwerke und nimmt ein Terrain von 41 ha ein. Der Potala-Palast besteht aus 1 000 Gebäuden, die alle mit Granit errichtet sind. Er diente den Dalai Lamas der Vergangenheit als Residenz, Amtssitz und Stätte für buddhistische Zeremonien. Das Schlafzimmer für den Dalai Lamas liegt an der höchsten Stelle. Da es den ganzen Tag hindurch Sonnenschein hat, wird es als "Sonnenscheinhalle" bezeichnet. Das Stupas, in denen die sterblichen Überreste der Dalai Lamas der Vergangenheit aufbewahrt werden, befinden sich auch im Potala-Palast. Die Gebetshallen, Buddhastatuen, Skulpturen und Wandmalereien sowie die zahlreichen buddhistischen Werke und Kleinodien, die im Potala-Palast aufbewahrt werden, sind von hohem historischen und kulturellen Wert. In den letzten Jahren hat die Regierung 53 Mio. Yuan für die Renovierung des Potala-Palastes investiert, so dass dieser berühmte antike Baukomplex in noch glänzenderem Licht erscheint.

In krassem Kontrast zu den obengenannten strotzenden Bauten stehen die kleinen und zierlich angelegten Gärten in Suzhou (chinesisch: 苏州). Der Pavillon der Dunkelgrünen Wellen, der Löwenwald, der Wangshiyuan-Garten, der "Garten zum Verweilen" und andere Gärten, die sich in der Stadt Suzhou befinden, stellen meisterhafte Werke der Gartenbaukunst der Song-, Yuan-, Ming- und Qing-Dynastie dar. Sie dienten meistens als Privatresidenz von Beamten und Gelernten. In einem kleinen Gelände bilden Pavillons, Brücken, Teiche, künstliche Felsen, Bäume und Blumen eine Miniatur der Natur.

Die alten Wohnhäuser in Huizhou (chinesisch: 惠州) in der Provinz Anhui (chinesisch: 安徽) zeigen einen anderen Baustil. Die Huizhouer Händler, die sich durch den Handel auswärts bereichert hatten, ließen in ihrer Heimat stattliche Anwesen bauen. Hier sind über hundert Wohnhäuser, die vor etwa 500 Jahren in der Ming-Dynastie gebaut wurden, gut erhalten. Die hohen, geschlossenen Brandmauern, die schön dekorierten Türen, die quadratischen kleinen Höfe, die geschnitzten Holzfenster sowie die Holztreppen, welche knarren, wenn man sie betritt, verraten etwas über die Geistesart der damaligen Huizhouer Händler, die zwar in Behaglichkeit und Komfort leben, aber durch ihren Reichtum auch nicht auffallen wollten.

Während diese Wohnhäuser der Neueren Zeit mit größter Sorgfalt gebaut sind, scheinen die Wohnhäuser aus grauer Vorzeit sehr primitiv gewesen zu sein. Das Dorf Banpo in einem Vorort von Xi'an (chinesisch: 西安) ist die Ruine einer Siedlung der matriarchalischen Gemeinschaft, die die vor 6 000 Jahren im Einzugsgebiet des Gelben Flusses existierte. In der Ruine finden sich 45 Wohnhäuser, die in der Frühzeit halb in der Erde und in der Spätzeit über der Erde mit Lehm und Holz gebaut wurden. Sie sind kegelförmig oder quadratisch. Ihre Türen gehen alle gegen den Süden. In der Mitte jedes Hauses war eine Grube, wo man Feuer machen konnte. Rings um die Häuser lagen Keller, Brennöfen und Gräber.

Das vor 2200 Jahren großangelegt gebaute Wasserbauprojekt Dujiangyan in Sichuan (chinesisch: 四川) ist das älteste dieser Art in der Welt. Bewundernswert ist, dass diese Wasserbauanlage bis dato noch funktioniert. Sie hat den Mingjiang-Fluss in zwei Flussarme geteilt und verschiedene Funkionen wie Hochwasserableitung, Bewässerung und Schriffahrt miteinander verbunden. Dank dieser Anlage können 600 000 ha Ackerland nicht nur vor Hochwasser geschützt, sondern auch bewässert werden. In der Nähe gibt es noch andere Sehenswürdigkeiten wie den Fulongguan-Tempel, den Erwang-Tempel und eine Hängebrücke.

Von den alten Städten Gaochang und Jiaohe, die ebenfalls vor über 2000 Jahren in der Nähe von Turfan (Turpan), Xinjiang (chinesisch: 新疆), errichtet wurden, sind nur Ruinen übriggeblieben. Die beiden Städte, die über 1000 Jahre lang blühten und gedeihten, verwahrlosten in den späteren Jahrhunderten allmählich. Obwohl von ihnen nur noch Trümmer aus Löß übriggeblieben sind, sind Stadtmauer, Straßen, Tempel, Stupas, Wohnhäuser, Brunnen, Amtssitze von Beamten, Manufakturen und Basare infolge der Trockenheit und hohen Temperatur noch ungefähr erkennbar. Steht man auf dieser verlassenen Ruine, hat man eine Ahnung, wie es vor 2000 Jahren hier gewesen sein muss.

In den letzen Jahren wurden in manchen Ländern und Gebieten "Tang-Städte", "Song-Städte" und "Ming-Städte" gebaut. Das zeigt ihr großes Interesse für China. Diese "Städte" sind Nachahmungen von Xi'an (Chang'an in der Tang-Dynastie), Kaifeng (Bianliang in der Song-Dynastie) und Nanjing, die in der Tang (618 - 907)-, der Nördlichen Song (960 - 1127)- bzw. der Ming (1368 - 1644)-Dynastie als Hauptstadt dienten. (Nanjing diente als die Hauptstadt der Ming-Dynastie nur etwa 50 Jahre lang. Später verlegte die Ming-Dynastie ihre Hauptstadt nach Peking.) Heute sind die Stadtmauern dieser Städte noch gut erhalten. Sie wurden in den letzten Jahren nach dem Original ausgebessert. Auch manche Straßen in diesen Städten wurden nach ihrem ursprünglichen Aussehen restauriert.

In den 70er Jahren wurde in der Nähe des Mausoleums des ersten Kaisers Shihunagdi der Qin-Dynastie bei Xi'an eine Terrakottaarmee, die 2200 Jahre lang unter der Erde vergraben war, entdeckt. Diese Entdeckung erregte großes Aufsehen in der Welt und wurde von der internationalen Öffentlichkeit als das "8. Weltwunder" bezeichnet. Der Qin-Kaiser Shihuangdi war der erste chinesische Kaiser, der die Staatsmacht in der Hand hatte. Neben seinem Mausoleum wurden einige Tausend lebensgroße bemalte Krieger- und Pferdefiguren aus Ton als Grabbeigaben und verschiedene Waffen, die damals im Krieg benutzt wurden, begraben. Später wurden nach und nach Kupferkutschen und Höhlen, die Imitationen von Kommandostäben darstellen, entdeckt und über 10 000 Kulturgegenstände freigelegt. Die Krieger- und Pferdefiguren, die individuell modelliert sind und lebendig wirken, sind nach einer Schlachtordnung angeordnet und bilden eine machtvolle, aufbruchbereite Armee.

Die Bildhauerkunst der chinesischen Grotten ist einmalig. Die Skulpturen in diesen Grotten haben meistens buddhistische Motive und sind über tausend Jahre alt. Die Yungang-Grotten bei Datong, Provinz Shanxi, die Longmen-Grotten bei Luoyang, Provinz Henan, die Maijishan-Grotten bei Tianshui, Provinz Gansu, und die Steinskulpturen bei Dazu, Provinz Sichuan, sind weltbekannt. Der Riesenbuddha in Leshan (chinesisch: 乐山), Provinz Sichuan, ist die größte aus dem Felsen geschnitzte Buddhastatue in der Welt. Er ist 71 m hoch, allein seine Schultern sind 28 m breit. Diese Statue wurde vor 1000 Jahren in der Tang-Dynastie aus einer Bergwand herausgehauen, eine Arbeit, die gut 90 Jahre dauerte. Der riesige Buddha sitzt dem Zusammenfluss von drei Flüssen gegenüber und hat eine imposante Ausstrahlung.

Von den zahlreichen Grotten sind die Mogao-Grotten bei Dunhuang (chinesisch: 敦煌), Provinz Gansu (chinesisch: 甘肃), die als "Schatzkammer der orientalischen Kunst" bezeichnet werden, am bedeutendsten. Sie befinden sich an einer 1600 m langen Felswand am östlichen Fuß des Mingsha-Berges. Der Bau der über 1000 Grotten mit Buddhastatuen begann im Jahr 366 und dauerte über 1000 Jahre. Die Initiatoren waren Händler, die auf der Seidenstraße hin- und herwanderten, Beamten und Zivilisten. Sie ließen die Statuen anfertigen, um ihre Verehrung Buddhas auszudrücken und in der Hoffnung, dass sie von ihm beschützt würden. Heute sind noch 492 Höhlen aus zehn Dynastien, Wandmalereien mit einer Gesamtfläche von mehr als 45 000 qm und über 2000 buntbemalte Statuen vollständig erhalten.

Die Skulpturen und Wandmalereien der Mogao-Grotten haben meistens die Darstellung der buddhistischen Geschichte und Doktrin zum Inhalt. Daneben gibt es viele Bilder, die die Sitten und Gebräuche sowie die Kultur und Kunst verschiedener Dynastien darstellen. Besonders die Figuren von Tänzerinnen, die Pipa (chinesische Laute mit vier Saiten) auf dem Rücken spielen, und von nackten fliegenden Apsaras sind bezaubernd. Die Mogao-Grotten bergen reiche, wertvolle Materialien zum Studium der Politik, Wirtschaft, Kultur und des Militärwesens des chinesischen Altertums und sogar des ganzen Orients in sich. Sie sind so umfangreich, dass eine spezielle wissenschaftliche Disziplin - "Dunhuang-Kunst" - entstanden ist, der chinesische und ausländische Wissenschaftler große Aufmerksamkeit schenken.

Xi'an war der Ausgangspunkt der alten Seidenstraße und Dunhuang ein Verkehrsknotenpunkt an dieser Straße. In Dunhuang gabelte sich die Seidenstraße in drei Richtungen und erstreckte sich westwärts nach Xinjiang. Obwohl seit der Eröffnung der Seidenstraße als eines Passes für Außenhandel bereits 2000 Jahre verstrichen sind, ist sie heute immer noch eine Attraktion für Touristen, denn die alten Städte, Tempel, Pagoden, Steintafeln, Gräber, Wandmalereien und Grotten an der Seidenstraße sowie die verschiedenen Relikte, die den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Osten und Westen beurkunden, haben eine große Anziehungskraft für Reisende.

Die Mogao-Grotten, die Große Mauer, der Kaiserpalast, das Mausoleum des Qin-Kaisers Shihuangdi und der Potala-Palast wurden von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Es wird oft gesagt: Willst du das China von vor 2000 Jahren kennenlernen, so gehe nach Xi'an; möchtest du wissen, wie es in China vor 1000 Jahren aussah, begib dich nach Peking; willst du das China von vor 100 Jahren kennenlernen, dann ist Shanghai der richtige Ort. Shanghai ist eine Miniatur des China der Neueren Zeit. Dort gibt es viele historische Relikte aus dem letzten Jahrhundert, wie z. B. Relikte aus dem Taiping-Reich des 19. Jahrhunderts, ausländische Bauten, die ehemals in Shanghai, dem ersten Außenhandelshafen Chinas, errichtet wurden, die ehemaligen Wohnsitze von Dr. Sun Yat-sen, Soong Ching Ling, Lu Xun und anderen berühmten Persönlichkeiten und die Stätte des 1. Parteitags der KP Chinas. Die Geschichte entwickelt sich ununterbrochen. Auch wenn man die jüngsten Entwicklungen in der chinesischen Geschichte "entdecken" möchte, fährt man am besten nach Shanghai. Dort kann man den neuen Aufschwung der Reform und Öffnung Chinas am deutlichsten spüren. Die neu gebauten Brücken über den Huangpu-Fluss, der Fernsehturm "Perle des Ostens", die U-Bahn, die Hochstraßen, der umgebaute "Bund", der Yuyuan-Basar sowie die neuen Hochhäuser, die wie Pilze aus dem Boden schießen - sie zeigen alle das pulsierende Leben in dieser modernen Metropole. Daher zieht Shanghai (chinesisch: 上海) viele Touristen an.


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