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Yangzhou
In der Vergangenheit brachte Yangzhou Salzhändler in der Ming- und Qing-Dynastie hervor, deren Reichtum mit dem einer Nation verglichen werden kann.
Yangzhou (chinesisch: 扬州), bekannt für seine Geschichte und Kultur, befindet sich in der zentralchinesischen Provinz Jiangsu (chinesisch: 江苏) in Südostchina, dem konvergenten Punkt zwischen dem Jangtse Fluss (chinesisch: 扬子江) und Großen Kanal China. Yangzhou liegt etwa 70 km von Nanjing (chinesisch: 南京) entfernt Insofern macht Yangzhou seinem Namen als wichtiges Verkehrsdrehkreuz alle Ehre.
Yangzhou ist bekannt für seine lange Geschichte und Kultur. Heute ist Yangzhou landesweit für die drei Gärten Shouxihu Gongyuan, Ge Yuan und He Yuan bekannt. Diese im klassischen Stil angelegten Gärten aus der Tang-Zeit ziehen die meisten Touristen aus dem eigenem Land an. Yangzhou ist aber auch das geologische Drehkreuz für zahlreiche wichtige Bereiche, wie Industrie, Wissenschaft und Technik.
In der Vergangenheit brachte Yangzhou Salzhändler in der Ming- und Qing-Dynastie hervor, deren Reichtum mit dem einer Nation verglichen werden kann, und heute ist es das geologische Drehkreuz für Industrie und Kommerz, Bildung und Wissenschaft, Tourismus und Ökologie, rühmt sich großer Erfolge in verschiedenen technologischen, künstlerischen und akademischen Kernbereichen und ist berühmt für seinen Reichtum, seine Kultur sowie seine atemberaubenden Ausblicke und seine Eleganz. Die Stadt war vom 10. bis zum 14. Jahrhundert eine kulturelle Hochburg und viele bedeutende Dichter und Künstler der Zeit wirkten und lebten in der Stadt. Bekannt ist die Malerschule der „Acht Exzentriker“, von denen im Yangzhou-Museum Bilder zu sehen sind.
Das alte Yangzhou war eine von neun Präfekturen in China. Heute verwaltet es sieben Kreise, und zwar Guangling, Hanjiang, Weiyang, Yizheng, Jiangdu, Gaoyou und Baoying. Die gesamte Stadt erstreckt sich auf eine Fläche von 6.634 Quadratkilometern, mit einer Bevölkerung von 4,56 Millionen Menschen.
Fotos und Bilder von Yangzhou
Touristische Highlights von Yangzhou
Der Ahnentempel des Shigong befindet sich in der Nähe des Tempels der Himmlischen Ruhe, in der Guoqing Lu. Der Tempel geht auf eine Überlieferung aus der Ming-Dynastie zurück, und zwar den Mandarin Shigong (1601 – 1645).
In der wunderschönen Gartenanlage ist unter anderem ein Museum untergebracht. Die hier präsentierte Ausstellung zeigt die berühmten „Acht Exzentriker“ von Yangzhou. Die Ausstellung kann täglich besucht werden.
Der Garten des Ge befindet sich in der Yanfu Lu. Der Garten wurde im 19. Jahrhundert durch den reichen Salzhändler Huang Yingtai angelegt. Seinen Namen verdankt er dem hier wachsenden Bambus. Die Blätter dieses Gewächses ähneln dem Schriftzeichen Ge. Auch diese Sehenswürdigkeit kann man täglich besuchen.
In der Jiefang Nanlu befindet sich das Grab des Puhaddin (chinesisch: 普哈丁). Es ist überliefert, dass es sich bei Bulhading um einen Nachkommen Mohammeds der 15. oder 16. Generation handelt. Dieser sah seine Aufgabe darin, den Islam in China zu verbreiten. Er lebte in der Mitte des 13. Jahrhunderts und war maßgeblich am Bau der Feen- Kranich- Moschee beteiligt. Nach seinem Tod wurde er hier beigesetzt.
Die Feen- Kranich- Moschee befindet sich Ecke Wennhe Lu und Ganguan Lu. Die Moschee gehört mit drei weiteren Gebäuden zu den berühmtesten Moschee-Gebäuden Chinas. Im 13. Jahrhundert war die arabische Bevölkerung stark angewachsen, somit bedurfte es auch einen religiösen Gebäudes. Die Feen- Kranich- Moschee wurde noch im gleichen Jahrhundert errichtet. Den Namen erhielt das Gebäude aufgrund der Kranich-ähnlichen Form. Der Eintritt in das Gebäude ist frei.
Der Tempel der Himmlischen Ruhe befindet sich in der Nähe des Ahnentempels des Shigong, am Yichun-Garten. Im Tempelgebäude ist das Städtische Museum untergebracht. Zu den Attraktionen des Museums zählen ein Holzboot, welches bereits 1000 Jahre zählt und ein sehr kostbares Leichengewand. Vor dem Gebäude gibt es einen sehr schönen Antiquitätenmarkt. Vor dem Tempel der Himmlischen Ruhe führt ein Weg hinunter zum Kanal und zu den Gärten. Für Besucher gibt es hier die Möglichkeit mit einem Boot zum Park zu fahren. Beide Parks eignen sich prima für eine Erholung zwischendurch.
Der Zugang zum Park führt über die Große Regenbogenbrücke. Er wurde während der Tang-Zeit angelegt und präsentiert einige Tempel und Gebäude ehemaliger reicher Kaufleute. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Xu-Garten, der kleine Goldberg, die Fünf-Pavillon-Brücke und die Weiße Dagoba des Tempels.

























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