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Wandel
Der zukünftige Wandel der produktiven Bevölkerung.
Zum produktiven Teil der Bevölkerung Chinas zählen vor allem die rund 300 Millionen Menschen, die in den geburtenstarken Jahren von 1962 bis 1973 geboren worden sind. In den kommenden 10 bis 20 Jahren wird in China der Anteil der produktiven Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung kontinuierlich wachsen. Danach wird ein langsamer Rückgang erwartet.
Eine goldene Zeit für die wirtschaftliche Entwicklung
Tian Xueyuan, einer der Verfasser dieser Broschüre, schrieb 1983 einen Artikel mit dem Titel "Den Wandel der Altersstruktur der Bevölkerung nutzen, um die Modernisierung zu fördern". Er vertrat darin die Ansicht, dass wegen der Erhöhung des Anteils der produktiven Bevölkerung und der Verringerung des Anteils der Alten und Jugendlichen in den kommenden 20 bis 30 Jahren eine "goldene Zeit" der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Modernisierung kommen werde. Die Tatsachen haben diese These bestätigt.
Welche Möglichkeiten eröffnen sich dabei konkret für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas?
Erstens: Das Verhältnis des produktiven Anteils der Bevölkerung zum wirtschaftlich abhängigen Anteil der Bevölkerung (Kinder und alte Menschen) ist für die wirtschaftliche Entwicklung und die gesellschaftliche Umwelt günstig. Üblicherweiweise werden Kinder von unter 15 Jahren und Menschen mit über 64 Jahren zum abhängigen Teil der Bevölkerung gerechnet. Der Anteil der nichtproduktiven Bevölkerung wird bis 2010 konstant um ca. 7 Prozent gegenüber 1995 zurückgehen. Das ist eine einmalige "goldene Zeit" der Altersstruktur der Bevölkerung, die Anfang der 80er Jahre begonnen hat und um 2010 beendet sein wird. Nach 2010 wird der Anteil der alten Menschen und damit der Anteil der nichtproduktiven Bevölkerung schnell ansteigen. 2020 wird in etwa das Niveau von 1995 wieder erreicht, 2030 wird der Anteil der nichtproduktiven Bevölkerung um 12 Prozent höher liegen als jetzt, und er wird bis 2040 weiter steigen.
Zweitens: Der Anteil der produktiven Bevölkerung wächst viel schneller als die Gesamtbevölkerung. Dies liefert für die Entwicklung airbeitsintensiver Wirtschaftssektoren ausreichend Arbeitskräfte. China hat bereits die Grundlage für ein modernes sozialistisches Land geschaffen. Für den internationalen Wettbewerb müssen nun sowohl arbeitsintensive als auch kapital- und technikintensive Banchen mit aller Kraft gefördert werden. Der schnelle Zuwachs der produktiven Bevölkerung in den kommenden 20 Jahren liefert dafür günstige Voraussetzungen.
Drittens: Die Urbanisierung wird beschleunigt. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land haben zu einer großen Landflucht geführt. Dies bringt neue Arbeitskräfte in die Städte und schafft damit eine höhere Effizienz im Zuge der Urbanisierung.
























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