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Parks und Hutongs
Auch wenn Peking zwischenzeitlich eine Weltstadt ist, so konnten sich dennoch ein paar Oasen der Ruhe behaupten.
Zahlreiche Parks und Tempel sowie die traditionellen Hutong (chin 胡同) sind hierbei die wichtigsten Plätze.
Es gibt in Beijing inzwischen 122 Parkanlagen, wovon über 70% der Anlagen eintrittsfrei sind. Ganz gleich, ob es sich um kleine Anlagen inmitten eines Wohnviertels handelt, oder um eine der großen, fast schon gigantischen Parkanlagen – die Einwohner Pekings nutzen diese gerne und regelmäßig. Zu den bekanntesten gehören sicherlich unter anderem der „Neue Sommerpalast“ (chinesisch: 颐和园), der “Nordmeer-Park” Beihai (chinesisch: 北海公园), sowie Badachu (chinesisch: 八大处公园). Als Besucher sollte man allerdings nicht nur die großen und bekannten Parks aufsuchen, wenn man Szenen aus dem Alltagsleben sehen möchte.
Ebenfalls touristische Anziehungspunkte und zugleich auch Bestandteile des täglichen Lebens sind die noch 31 verbliebenen Tempelanlagen in Peking. 9 dieser Tempelanlagen dienen als Museum oder Touristenattraktion, 3 sind zwischenzeitlich zu Wohnanlagen umfunktioniert und einer dient als Kindergarten. Auch hier gibt es bekannte und weniger bekannte Vertreter. Zweifelsohne sind die bekanntesten Tempel der Himmelstempel (chinesisch: 天坛) und der Lamatempel (chinesisch: 雍和宫). Der Himmelstempel liegt im Süden der Stadt und ist von einer doppelten Mauer umgeben. Er war den Kaisern der Ming- und Qing-Dynastien vorbehalten, die dort einmal im Jahr für eine gute Ernte beteten. Der Lamatempel war ursprünglich eine Residenz (Palast des Friedens und der Harmonie), welche 1744 unter Kaiser Qianlong zu einem lamaistischen Tempel umgebaut wurde. Er gilt als die am besten restaurierte Tempelanlage Pekings und ist einer der größten lamaistischen Tempel außerhalb Tibets.
Die Hutongs (chinesisch: 胡同) sind die verbliebenen, ursprünglichen Wohnanlagen in Peking. Die engen Gassen, die in Peking bis in die 1990er Jahre hinein eine der vorherrschenden traditionellen Wohnbebauungen waren, haben ihren Namen aus dem Mongolischen. Das ursprüngliche Wort “Hottog” bedeutet soviel wie Quelle und wurde übernommen, da die Hutongs oft in der Nähe eines Brunnen angelegt wurden. Auch wenn die Mehrzahl der Huntongs noch heute über kein fließend Wasser, Bad oder gar Toilette verfügt, sind die dort lebenden Menschen stolz auf ihre Hutongs.











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