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Traditionelle Feste von Chinas Minderheiten

Chinas Minderheiten haben zum Teil ihre eigenen Feste und Gebräuche.

Es gibt 55 nationale Minderheiten (chin. 中国的少数民族) in China. Unter ihnen ist die Nationalität der Zhuang mit mehr als 16 Millionen Angehörigen die größte. Ich will versuchen, die einzelnen Nationalitäten zu beschreiben und über ihr Leben und ihre Kultur zu informieren. Das wird uns zu dem Schluss führen, dass ein "kurzer" Überblick wahrscheinlich unmöglich ist. China ist ein so großes Land, dass Angehörige nationaler Minderheiten heute fast überall anzutreffen sind. Jedoch halten viele Mensche jene Nationalitäten, die mehrheitlich in abgelegenen Gebieten leben, noch immer für besonders geheimnisvoll. Sogar den meisten Chinesen fällt es nicht leicht, über jede chinesische nationale Minderheit etwas Wichtiges und Richtiges zu sagen.

Das Neujahsfest nach dem tibetischen Kalender

Der tibetische Kalender ist Lunisolar, ein Jahr besteht aus zwölf Monaten. Die „großen Monate" haben 30 Tage und die „kleinen" 29 Tage. Alle zweieinhalb bis drei Jahre wird ein Schaltmonat hinzugefügt, um die Monate mit den Jahreszeiten in Einklang zu bringen. Im Allgemeinen folgt das tibetische Neujahrsfest dicht auf das Frühlingsfest der Han-Nationalität.

Das Neujahrsfest Losar ist das wichtigste Fest für die Tibeter. Je nach Gegend wird es zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert: Am l. Tag des ersten Monats nach dem tibetischen Kalender in Lhasa, am 1. Tag des zwölften Monats in der Region südlich des Flusses Nianchu, am l. Tag des elften Monats im Gebiet von Qamdo. Weil fast alle Tibeter Buddhisten sind, ist das Neujahrsfest stark buddhistisch geprägt, es ist sowohl für die Götter als auch für die Menschen gedacht, gleichzeitig säkular und religiös.

Das tibetische Fest des Badens

Dieses traditionelle Fest kann auf eine Geschichte von 700 bis 800 Jahren zurückblicken und wird jedes Jahr in der Gegend um Lhasa gefeiert in der Zeit des Übergangs vom Sommer zum Herbst, wo die Venus sieben Tage lang am Himmel sichtbar ist.

Jedes Jahr begibt sich jeder, ob alt oder jung, in der Stadt oder auf dem Lande, an diesem Festtag zum Fluss oder zum See, um zu baden und die Wäsche zu waschen. Am Flussufer in Lhasa finden sich Tausende ein, um dieses Fest zu feiern. Nach dem Baden setzt man sich in den Schatten oder in Zelte, um gemütlich Gerstenwein oder Buttertee zu trinken.

Monlam Chenmo, das Große Gebetsfest

Dieses Fest findet in der ersten Dekade des ersten Monats nach dem tibetischen Kalender statt. Buddhistische Mönche aus allen Himmelsrichtungen versammeln sich im Jokhang-Tempel, verrichten Gebete und führen Sutra-Debatten.

Das tibetische Butterlampen-Fest

Das Butterlampen-Fest wird am letzten Tag des Großen Gebetsfestes, am 15. Tag des ersten Monats nach dem tibetischen Kalender gefeiert. Das ist der letzte Höhepunkt des tibetischen Neujahrsfestes. Am Tag gehen die Gläubigen mit Weihrauchstäbchen zu den Klöstern, um die Buddhas anzubeten und die buddhistischen Gebetsmühlen zu drehen. Am Abend baut man in der Straße Regale auf, auf denen verschiedene bunte Figuren aus Butter stehen. Da sieht man Figuren von Unsterblichen, Menschen, Vögeln, Tieren, Blumen und Bäumen stehen. Es werden Butterlampen als Ausdruck von Glückwünschen angezündet. In allen Straßen sind Blumenregale unterschiedlicher Höhen aufgebaut. Die höchsten sind drei Stockwerke, die niedrigeren immer noch zwei hoch. Auf den Regalen stehen bunte Figuren verschiedener Größe. Im Licht zahlreicher Lampen glänzen sie prächtig. Die Straßen sind von Butterlampen erleuchtet. Die Einwohner bewundern singend und tanzend die Lampen. Das Butterlampenfest wird auch Blumenlampenfest genannt.

Das tibetische Shoton-Fest

„Shoton“ bedeutet auf Tibetisch „Joghurt-Fest“. Heute werden zu diesem Fest vor allem tibetische Opern aufgeführt. Deshalb wird es auch als „Fest der Tibetischen Oper“ bezeichnet. Es findet in der Regel am Ende des sechsten Monats und am Anfang des siebten Monats nach dem tibetischen Kalender statt.

Das tibetische Pferderennenfest

Bei diesem Fest handelt es sich um die älteste und volkstümlichste sportliche Betätigung in Tibet. Das Fest wird an verschiedenen Orten und in unterschiedlichem Umfang begangen. In der Regel findet es zwischen dem siebten und achten Monat des tibetischen Kalenders statt. Zu den traditionellen Wettbewerben wie dem Bogenschießen während des Reitens, Reitkunststücke und Pferderennen, sind in letzter Zeit volkstümliche Tanzdarbietungen, die Präsentation traditioneller Trachten und Kulturveranstaltungen hinzugekommen. Außerdem werden noch Geschäftstreffen, Messen, Märkte und Veranstaltungen zur Förderung des Tourismus durchgeführt.

Das tibetische Wangkor-Fest

Das Fest wird am 15. Tag des vierten Monats nach dem tibetischen Kalender gefeiert. Der Überlieferung nach war dies der Tag an dem Sakyamuni die Buddhaschaft erlangte. An diesem Tag versammeln sich die tibetischen Einwohner Lhasas, um an Veranstaltungen im Park teilzunehmen.

Das tibetische Dzamlingjisang-Fest

Wörtlich heißt dieses Fest: „Weltweit werden wohlriechende Kräuter verbrannt“. Am 15. Tag des fünften Monats unternimmt die ganze Familie einen Ausflug in den Lingka (das bedeutet Park), um ein Picknick zu machen. Sie singen und tanzen. Dieses Fest ist inzwischen zum Lingkafest (Parkfest) geworden.

Das Fest des Feuerwerks der Dong-Nationalität

Das Fest des Feuerwerks ist ein wichtiges traditionelles Fest der Dong-Nationalität. Das vom Städtchen Fulu des autonomen Kreises Sanjiang der Dong-Nationalität veranstaltete Fest ist am bekanntesten.

Das Feuerwerk besteht in erster Linie aus drei Schüssen. Bei jedem Schuss wird ein rot-grün verzierter Eisenring in die Luft geschossen. Der erste Ring bedeutet Familiensegen, der zweite Reichtum und der dritte Würde. Alle versuchen nach dem Schuss den Ring zu ergattern; wer ihn findet, wird mit einem Preis ausgezeichnet.

Das Wasserfest der Dai

In China ist das Wasserfest das Neujahrfest für Nationalitäten wie Dai, Bulang, De'ang und Achang. Das Wasserfest der Dai-Nationali-tät ist am bekanntesten. Es hat eine Geschichte von etwa 700 Jahren und ist das wichtigste traditionelle Fest der Dai-Nationalität. Es beginnt ungefähr am 11. April und dauert 4 Tage, die ersten zwei Tage für den Abschied vom alten Jahr und die letzten zwei Tage für die Begrüßung des neuen Jahres.

Am Festtag muss man zuerst in den Tempeln den Buddha waschen, bevor man mit seinem eigenen Programm beginnen kann. Das wichtigste ist das Wasserschütten. Man bespritzt sich gegenseitig mit Wasser, um Neujahrswünsche zu übermitteln. Anfangs geht alles noch recht ruhig zu. Mädchen nehmen einen kleinen Baumzweig und bespritzen ältere Menschen und Gäste nur symbolhaft. Dann wird es immer wilder. Ein heftiger Kampf mit Wasser entbrennt. Ganze Eimer Wasser werden manchen direkt über den Kopf geschüttet. Dabei wird gelacht und geschrien, bis alle todmüde sind.

Das Märzfest der Bai

Das Märzfest der Bai ist ein wichtiges traditionelles Fest der Bai, an dem auch ein großer Warenaustausch stattfindet. Das Fest findet vom 10. Tag bis zum 21. Tag des dritten Monats nach dem Bauern-kalender in der alten Stadt Dali statt.

Das Märzfest heißt auch „Guanyin (Göttin der Barmherzigkeit) -Markt". Nach der Überlieferung soll die Göttin am 15. Tag des dritten Monats während der Regierungsperiode von Xinuluo (649—674) in der Nanzhao-Zeit hier Sutras erklären. Deshalb versammeln sich Gläubige jährlich an diesem Tag, bauen Zelte, rezitieren Sutras und veranstalten Gedenkfeiern. Das Märzfest ist zum buddhistischen Jahrmarkt geworden, weil Dali sich an der Hauptverkehrsstraße befindet. Auf dem Markt handelt man vor allem mit Maultieren, Pferden, landwirtschaftlichen Produkten, Heilkräutern und Tee. Zur Feier wird auch getanzt, gesungen und es werden Reitwettbewerbe veranstaltet, an denen vor allem nationale Minderheiten wie Bai, Yi, Hui und Tibeter teilnehmen.

Das Danu-Fest der Yao

Danu heißt in der Sprache der Yao soviel wie „Vergesst nicht". Dieses für Yao bedeutendste Fest basiert auf der Ahnenverehrung. Es findet am 29. Tag des fünften Monats des Bauernkalenders statt. Von Region zu Region wird das Fest anders gefeiert. Es kann alle drei, fünf oder sogar dreizehn Jahre gefeiert werden.

Die Yao-Nationalität schenkt diesem Fest große Bedeutung. Vor dem Festtag macht jede Familie, jedes Dorf eine große Reinigung. Dann werden Schweine und Enten geschlachtet, Reiswein hergestellt und Klebreiskuchen zubereitet. Auf dem festlich geschmückten Platz werden verschiedene Aktivitäten veranstaltet wie Tanzen und Singen, Kampfsport, und Ballspiele. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Bronzetrommeltanz der Yao.

Das Fackelfest der Yi

Das Fackelfest ist das bedeutendste traditionelle Fest der Yi-Nati-onalität im autonomen Bezirk Liangshan in der Provinz Sichuan. Jährlich am 24. Tag des sechsten Monats nach dem Bauernkalender wird es gefeiert. In jeder Familie wird Wein getrunken und Fleisch gegessen. Vieh wird geschlachtet und den Ahnen geopfert. Man zieht neue Kleider an und veranstaltet kulturelle und sportliche Aktivitäten, die ganz von der Yi-Nationalität geprägt sind. Männer nehmen an Stier-, Schafbock- und Hahnenkämpfen, Pferderennen und Ringen; Frauen singen, spielen „Mondharfen" und Mandolinen. In der Nacht geht man mit einer Fackel in der Hand um das eigene Haus; in der dritten Nacht ziehen Menschen in Scharen mit Fackeln ins Freie, später machen sie dann Lagerfeuer, Wein trinken, tanzen und singen, bis die Morgendämmerung einbricht.

Das Herbstfest der Miao

Das Herbstfest fällt auf den Tag des Herbstanfangs und ist ein traditionelles Fest der Miao-Nationalität in den Regionen wie Xihuayuan, Fenghuang und Luxi im Westen der Provinz Hunan. An diesem Festtag arbeitet man nicht, sondern zieht bunte Trachten an, um zu feiern. Auf einem Dreschplatz werden eine Bühne für Wechselgesang und eine für Trommeltanz errichtet. Sänger fordern andere heraus, auf der Bühne einen Gesang-Zweikampf auszutragen; der lebhafte Trommeltanz sorgt für eine festliche Atmosphäre. Gegen Ende de's Festes werden zwei Leute, die sich im Umkreis einen Namen gemacht haben, ausgewählt, um dann als „Boten des Herbstes" verkleidet den Anwesenden eine reiche Ernte zu wünschen.

Das Nadamu-Fest der Mongolen

Nadamu heißt im Mongolischen soviel wie „Unterhaltung". Das Nadamu-Fest ist ein großes traditionelles Fest der Mongolen, das jährlich im Laufe des Augusts stattfindet, um die Ernte zu feiern.

Am diesem Tag ziehen Alt und Jung prächtige Kleider an, kommen mit Kutschen gefahren oder geritten, um an Pferderennen, Ringkampf, Bogenschießen, Singen und Tanzen u. a. teilzunehmen oder sie sich anzusehen. Das Nadamu ist auch ein wichtiger Markttag für Warenhandel. Neben industriellen und landwirtschaftlichen Produkten gibt es hier traditionelle Spezialitäten wie Rind- und Hammelfleisch, angeräucherten Toufu, Käse und Sahne. Man kann an Teeständen Buttertee trinken oder im Restaurant das berühmte Gericht „gegrilltes Lamm" probieren.

Das Kurban-Bairam

Das Kurban-Bairam ist ein islamisches Fest. In China begehen die Nationalitäten der Hui, Uiguren, Kasachen, Usbeken, Tadschiken, Tataren, Kirgisen, Sala, Dongxiang und Baoan dieses Fest.

Kurban-Bairam bedeutet „opfern" und heißt auch „Opferfest". Das Fest fällt auf den 10. Tag des zwölften Monats nach dem islamischen Kalender. Vor dem Fest säubert die Familie das ganze Haus und bäckt Kuchen. Ganz früh am Morgen des Festtags müssen die Gläubigen eine rituelle Waschung vornehmen. Mit formellen Trachten geht man in die Moschee und hält gemeinsames Gebet. Bei den Uiguren in Xinjiang wird am Festtag eine große Versammlung für Gesang und Tanz veranstaltet.

Das Fest des Fastenbrechens

Nach den Vorschriften der islamischen Religion ist der neunte Monat nach dem islamischen Kalender der Fastenmonat, in dem den Muslimen vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang jeder leibliche Genuss wie Essen, Trinken, Rauchen untersagt und sexuelle Enthaltsamkeit Pflicht ist. Das Ziel ist es, dass man sein Gewissen erforscht und die eigenen Sünden büßt. Reiche Leute haben damit die Gelegenheit, sich in die Lage der Armen zu versetzen. Der Fastenmonat endet am 1. Tag des zehnten Monats nach dem islamischen Kalender, der als das Fest des Fastenbrechens gefeiert wird.

Am Festtag des Fastenbrechens steht man ganz früh auf, nimmt eine Waschung vor, entzündet Weihrauch und geht anschließend zum Gebet in die Moschee. Danach besucht man den Familienfried-hof, um den Vorfahren zu gedenken. Man besucht sich gegenseitig, um Glückwünsche zu überbringen. In jeder Familie werden You-xiang (Langosch) und Sanzi (in Sesamöl gebackene Kuchen) zubereitet, um Gäste und Freunde zu bewirten und zu beschenken.

Das Duan-Fest der Shui

Das Duan-Fest markiert den Anfang des neuen Jahres nach der traditionellen Zeitrechnung und ist das wichtigste Fest der Shui-Nationalität. Das Duan-Fest dauert insgesamt 49 Tage vom achten Monat bis zum zehnten Monat nach dem Bauernkalender, wohl das längste Fest der Welt. Die Veranstaltungen finden in vier Orten statt.

Das Singfest der Zhuang

Die Zhuang in der Provinz Guangxi sind bekannt für ihrem Gesang. Der 3. Tag des dritten Monats nach dem Bauernkalender heißt auch „Singfest" oder „Singmarkt". Bei den Zhuang werden jährlich mehrere Singfeste veranstaltet, das am 3. Tag des dritten Monats gilt als das wichtigste.

An diesem Tag kocht jede Familie bunten Klebreis und färbt bunte Eier. Normalerweise dauert das Fest zwei bis drei Tage. In der Nähe des Dorfes wird ein freier Platz mit Bambus und Stoff als Bühne hergerichtet, wo die Sängerinnen und Sänger anderer Dörfer zusammentreffen. Die meisten Sängerinnen und Sänger sind junge Mädchen und unverheiratete junge Männer, während ältere Menschen und Kinder den Großteil der Zuschauer bilden. Ein kleines Singfest kann mehrere tausend Zuschauer anziehen, bei den großen versammeln sich sogar mehrere zehntausend Menschen. Das Singfest stellt eine willkommene Gelegenheit dar, bei der junge Männer und Frauen über Wechselgesang Lebenspartner wählen können. Wenn ein Mädchen und ein junger Mann für einander innige Zuneigung empfinden, schenken sie sich gegenseitig etwas als Beweis ihrer Liebe. Außerdem gibt auch interessante Aktivitäten wie Ball-Werfen und Eier-Stossen. Ball-Werfen ist ein Spiel, aber ein Mädchen kann auch den Ball als Zeichen jemandem zuwerfen, den es gerne als Ehemann hätte.

Das Aken-Singfest der Kasachen

Aken ist im Kasachischen eine Bezeichnung für volkstümliche Künstler. Sie können Musik spielen, singen, dichten und improvisieren. Die hervorragenden Aken können zahlreiche historische Gedichte rezitieren. Neben dem Singen im alltäglichen Leben nehmen Aken auch teil an dem groß angelegten Aken-Singfest teil, das auf der Steppe abgehalten wird. Die Teilnehmer des Festes sind ausgewählte Sänger aus allen Gegenden, darunter sind alte Künstler und Sänger neuer Generationen vertreten. Die Besonderheit des Aken-Festes ist, dass viele Aken in der Lage sind, auf der Bühne Gesänge zu improvisieren.

Das Aken-Singfest dauert eine bis zwei Wochen. Hirten in der Nähe werden durch das Gesang angezogen. Weil die Aken das Singen als eine Art Wettbewerb betrachten, dauern die Wechselgesänge oftmal die ganze Nacht.

Munao Zongge der Jingpo

Das bedeutendste traditionelle Fest der Jingpo-Nationalität ist „Mu-nao Zongge". Munao bedeutet Festival, Zongge heißt die Stämme der Jingpo-Nationalität. Dieses Fest findet jährlich am 15. und 16. Tag des ersten Monats nach dem Bauernkalender statt.

Am Festtag stehen vier Totemsäulen im Zentrum des Festplatzes. Auf den Totemsäulen sind die Sonne und Berge gemalt. Die Zickzacklinie zwischen der Sonne und den Bergen deutet an, dass die Jingpo die Nachfahren der Sonne seien, die aus dem weit entfernten Tibet-Plateau über lange Strecken den Weg hierhergefunden haben. Der Tanz symbolisiert diese mystische Reise und wird von einem Vortänzer geführt. Dabei schwingen die Männer kräftig Schwerter, während die Frauen mit bunten Tüchern und Fächern anmutig bewegen.


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