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Die Reisterrassen von Longji
Das terrassenförmig angelegte Longji und seine Reisterrassen bietet eine faszinierende Szene für Touristen aus aller Welt.
Die Reisterrassen von Longji (chinesisch: 龙脊) befinden sich in der Provinz Guangxi(chinesisch: 广西) und liegt ca. 100 km entfernt von Guilin (chinesisch: 桂林). Longji gehört zu Longsheng (chinesisch: 龙胜) welches die nächstgelegene Stadt ist und etwa 30 km entfernt liegt. Der höchste Punkt befindet sich 880 Meter über dem Meeresspiegel und der Niedrigste liegt bei 380 Meter über dem Meeresspiegel. Auf über 66 Quadratkilometer erstrecken sich die Reisterrassen südöstlich von Longsheng.
Das terrassenförmig angelegte Longji bietet eine faszinierende Szene für Touristen aus aller Welt und gehört auch offiziell zu den zehn schönsten Plätzen in der Provinz Guangxi. Alle Häuser sind komplett von Hand aus Holz gebaut – selbst eine Motorsäge konnte ich bei meinem Besuch nicht erblicken. Straßen gibt es weder in den Reisfeldern noch in den Dörfern von Longji. Alles was in die Dörfer oder Reisfelder gebracht werden muss, erfolgt zu Fuß oder per Esel und Pferd. Allgemein ist die Arbeit hart in den Reisfeldern und das Leben noch ursprünglich und einfach.
Die Geschichte der Reisterrassen von Longji, die auch „Dragon’s Backbone“ genannt werden, reicht zurück bis in die Yuan- und Qing-Dynastie zurück und kann daher auf eine über 650 Jahre alte Tradition und Geschichte zurückblicken. Erbaut wurden die Reisterrassen von der Zhuang-Nationalität (chinesisch: 壮族 - Zhuang Zu) die auch heute noch die größte Bevölkerungsgruppe stellt. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe ist die Yao-Nationalität (chinesisch: 瑶族 - Yao Zu). Die Frauen der Zhuang sind auch berühmt für ihre langen Haare, die nicht selten länger sind als die eigene Körpergröße.
Als Reiseziel kann man die Reisterrassen von Longji zu jeder Jahreszeit empfehlen – beeindruckend ist es immer. Im Frühjahr schnüren sich die Terrassen wie silberne Bänder am Hang entlang, im Sommer wiegen sich die grünen Reispflanzen wie Wellen im Wind während im Herbst der gelbe reife Reis, wie goldene Pagoden wirkt. Der Winter bildet mit dem Schnee auf den Reisterrassen ein Gebilde, welches „Schneedrachen“ gleich kommt.

























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