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China Reisen sind mehr als Urlaub. China Reisen bedeutet, in eine andere Welt einzutauchen. Reisen nach China hinterlassen bleibende und unvergessliche Eindrücke. China Reisen sind Reisen, die alle Sinne beflügeln. Reisen nach China geben Einblick in eine Jahrtausende alte Kultur und Geschichte. Dabei bietet China aufgrund der Größe und der geografischen Lage Vielschichte Reiseziele, die keine Wünsche offen lassen.

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China Reisen

China Reisen » Reiseziele > 3 Schluchten Yangtse > Flussfahrt

Flussfahrt durch die Drei Schluchtenam Yangtse

Die Reise durch die Drei Schluchten des Yangtse ist ein relativ reifes Reiseangebot in China.

Das Reiseprogramm umfasst reichliche Sehenswürdigkeiten und bildschöne Land­schaft von Bergen und Flüssen. Hinzu kommen Wasserfahren, Kulturdarbietungen nationaler Minderheiten, Schiffschleppen und Abenteuern in Bergwäldern. Die Drei Schluchten des Yangtse sind deshalb allgemein beliebte Reiseziele geworden.

Für die Reise durch die Drei Schluchten werden zur Zeit hauptsächlich Schifffahrt und nebensächlich auch Besichtigung von Sehenswürdigkeiten an den beiden Ufern des Yangtse angeboten. Vom Vergnügungsschiff aus kann man die schöne Landschaft im Gebiet der Drei Schluchten bewundern. Zahlreiche in- und ausländische Schifffahrtsgesellschaften stellen verschiedene Luxusschiffe zur Verfügung. Vergnügungsschiffe fahren von Chongqing und Yichang oder Wuhan aus durch die Drei Schluchten und an den fünf Städten bzw. Kreisen Fengjie, Wushan, Badong, Zigui und Yichang vorbei. Die ganze Strecke ist rund 200 km lang.

Die Qutang-Schlucht

Vom Chaotianmen-Hafen in Chongqing aus fahrt man mit Schiff ost­wärts an den Sehenswürdigkeiten wie der Teufelstadt in Fengdu, dem Dorf Shibao im Kreis Zhongxian und dem Zhangfei Tempel in Yunyang vorbei und dann in die schönste Strecke des Yangtse - die Qutang­Schlucht, auch die Kui-Schlucht genannt. Die Qutang-Schlucht ist der westliche Teil der Drei Schluchten, Diese acht Kilometer lange Schlucht beginnt an Baidicheng im Kreis Fengjie der Stadt Chongqing im Westen und endet am Marktflecken Daxi des selben Kreises im Osten. Von den Drei Schluchten ist sie die kürzeste. Ihre Mündung ist nur etwa 100 Meter breit, und zu beiden Seiten stehen steile Felswände mit einer Höhe von tausend Metern, durch die der Yangtse dahinbraust. In Kuimen an der Qutang-Schlucht wird der Yangtse bis auf ein paar Dutzende Meter einge­schnürt. Das ist der westliche "Engpass" der Drei Schluchten. In Kuimen stehen zwei Berge, der Baiyan-Berg am Südufer und der Chijia-Berg am Nordufer. An den Felswänden des Baiyan-Berges (Berg des Weißen Salzes) zeigt sich eine Schicht Kalk. Der verwitterte Chijia-Berg (Berg mit einer roten Hülle) ist durch Eisenoxid rot gefärbt, In der Sonne glänzt der Baiyan­Berg silberweiß und der Chijia-Berg rot. So bilden beide Berge einen starken Kontrast. Die Qutang-Schlucht ist für ihre pittoreske Landschaft bekarmt. Nennenswert sind vor allem auch noch Fenbiqiang, das Feng­xiang-Tal, der Xiniu-Wangyue-Berg, usw .. In Fengjie kann man ferner Beidicheng, Östliche und Westliche Stelen, den Guanxing-Pavillon (Pavillon zur Beobachtung der Sterne), die Liu Bei Tuogu - Halle (Halle, in der der König Liu Bei des Shu­Reichs (22] -263) seinen Kanzler mit dem Kronprinzen betraute), den Chijia-Turm, das antike Fort, den Tiesuoguan-Pass und das antike Observatorium Kuimen besichtigen.

Baidicheng (Weiße-Kaiser-Stadt)

Baidicheng (Stadt des Weißen Kaisers) hieß ursprünglich Ziyangcheng (Stadt der purpurroten Sonne). Sie befindet sich in der Gemeinde Baidi im Bezirk Caotang im Kreis Fengjie an der nördlichen Seite der Qutang-Schlucht, 45] km weit von der Stadt Chongqing entfernt. Als der Militärmachthaber Gongsun Shu des Gebietes Sichuan im Jahre 25 nach unserer Zeit­rechnung Baidicheng besichtigte, stieß er auf einen Brunnen, aus dem weißer Rauch gleich einem weißen Drachen stieg. So nannte er sich Weißen Kaiser und benannte die Burg in .Baidicheng" (Stadt des Wei­ßen Kaisers) um. Heute ist ringsum die Stadt Wasser. Wenn der Wasserpegel nied­riger als 143 Meter Liegt, kann man die frü­here Landschaft sehen, in der Baidicheng von drei Seiten her vom Wasser umgeben war. Die antiken Mauem und Gebäuden in der Stadt Liegen fast im Baumschatten. Von der alten Mauer aus kann man den schönen Pinghu-See beobachten. Von Baidicheng aus hat man einen guten Überblick über das majestätische Kuimen. In der Stadt be­findet sich der Baidi-Tempel, der die Ming­liang-Halle, die Tuogu-Halle, den Wuhou­Pavillon, Östliche und Westliche Stelen und den Guangxing-Pavillon (pavillon zur Beobachtung der Sterne) umfasst.

Tipp: Vom Tourismushafen in Fengjie aus kann Baidicheng mit Schiff erreicht werden. Eintrittskarten: 70 Yuan pro Person, davon sind 55 Yuan für Baidicheng, 10 Yuan für Gedicht­museum und 5 Yuan für Umsteigen.

Der Baidi-Tempel (Tempel des Weißen Kaisers)

Der Baidi-Tempel liegt in der Stadt Baidicheng. Geschichtlichen Aufzeichnungen zufolge wurde Liu Bei, der König des Shu-Reichs (221-263), im Krieg gegen das Wu-Reich besiegt und floh von Yiling (heute Yichang) nach Baidicheng. Er war sehr traurig und erkrankte. Vor dem Tod betraute er den Kanzler mit dem Kronprinzen. Seitdem ist Baidicheng beka­nnt. In der Haupthalle des Tempels stehen 21 Skulpturen von historischen Persönlich­keiten. Außerdem enthält der Tempel 73 Steintafeln mit eingravierten kalligraphischen Werken und Bildern sowie mehr als 1000 historische Kulturzeugnisse und mehr als 100 bekannte kalligraphische Werke bzw. Malereien.

Erdloch und Erdriß

In der Gegend, die 38 km südlich von der Kreisstadt Fengjie weit entfernt liegt, gibt es verschiedenartige Tropfstein-Höhlen, Landsenken, natürliche Brücken, Wasserhöhlen, Täler und sonstige geomorphologische Beschaffenheiten. Sie wird als Naturmuseum über Karstlandformen bezeichnet Das Erdloch hat einen Durchmesser von 626 Metern und ist 662 Meter tief. Was die Tiefe und das Volumen des Wachs betrifft, ist es einmalig in der Welt und deshalb des Titels "Das erste Loch der Erde" würdig. Der 37 km lange und V-förmige Erdriß beginnt im Plateau-Grasland und besteht aus mehreren Tälern und endet knapp 5 km von dem Erdloch entfernt.

Diese Gegend ist ein Paradies für Abenteuer. Seit langem sind viele chinesische und ausländische Spezialisten davon überzeugt, dass es zwischen dem Erdloch und dem Erdriss einen geheimnisvollen unterirdischen Durchgang gibt Sie kommen oft hierher, um eines Tages diesen Durchgang zu finden.

Tipp: Erreichbar vom Chaotianmen-Hafen aus 20 Stunden mit Tourismusschiff oder 8 Stunden mit Schnellboot bis zum Tourismushafen in Fengjie und dann mit Bus. Eintrittskarte: Für das Erdloch und den Erdriss jeweils 30 Yuan pro Person und dazu noch jeweils 2 Yuan pro Person für Versicherung.

Der Chijia-Turm

Dieser Turm steht auf dem gleichnamigen Berg am Nordufer des Yangtse. Das ist ein dreistöckiges Bauwerk mit roten Säulen, einem gelben Ziegeldach, Ochenkopfkapitellen und Dachschwingen, was zum üppigen Wald einen scharfen Kontrast bildet. Innerhalb und außerhalb des Turms sind viele Tafeln mit Gedichten aus verschiedenen Dynastien zu sehen, die der bekannte Kalligraph Chen Fucheng selbst eingraviert hat. Man erkennt in diesen Werken die hohe Kunstfertigkeit des Schnitzers. Vor dem Turm liegt ein Platz, auf dem sich einst ein Fort befand. Zur Erinnerung an dieses Fort hat man zwei nachgeahmte Geschütze hierher gestellt. Vom Chijia-Turm aus hat man einen guten Überblick über die erhabene Kuimen-Schlucht. Ein antiker Pfad windet sich zum Turm. Zu beiden Seiten sind antike Ruinen und schöne Landschaft zu besichtigen.

Tiesuoguan

An der Mündung des Caotang-Flusses in den Yangtse liegt eine große Steinplattform mit zwei aufgepflanzten, stark verrosteten Säulen aus Eisen. Das ist Tiesuoguan (Engpass des Eisernen Schlosses). Dieses Festungswerk diente im Altertum zur Kontrolle über den Verkehr auf dem Yangtse. Geschichtlichen Aufzeichnungen zufolge entstand es im Jahre 904 nach unserer Zeitrechnung. Die obenerwähnten Säulen aus Eisen und die Inschrift am neben ihnen stehenden Felsmassiv stammen aus der Spätzeit der Yuan-Dynastie (1271-1368).

Die Wu-Schlucht

Die Wu-Schlucht
Der Yangtse fließt durch die Qutang-Schlucht und nimmt den Daning-Fluß in sich auf. Nach weiteren 25 km fließt er durch die Wu-Schlucht, die sich am Wu-Berg befindet. Mit einer Gesamtlänge von 45 km beginnt diese tiefe und bizarre Schlucht an der Mündung des Daning-Flusses in den Yangtse am Wu-Berg im Westen und endet in Guandukou im Kreis Badong der Provinz Hubei im Osten. Wegen der kurzen Sonnenscheindauer verdunstet die Feuchtigkeit in der Schlucht sehr langsam. So hängt ein Nebel das ganze Jahr hindurch über dem Fluss, was einen geheimnisvollen Eindruck macht. Zu beiden Seiten der Wu-Schlucht stehen zwölf Berge verschie­dener Formen aneinander. Sie sind die Berge Denglong, Shenquan, Chaoyun, Shennü, Songluan und Jixian an der nördlichen Seite, die Berge Jintan, Qiyun und Feifeng an der südlichen Seite und die drei Shangsheng-Berge, die jedoch nur vom Nebenfluß Qingshixi des Yangtse aus zu sehen ist. Der schönste und zugleich bekannteste davon ist der Shennü-Berg. Da er wie eine bezaubernde Fee aussieht, wird er der Shennü-Berg (Berg der Fee) genannt. In der Wu-Schlucht gibt es auch verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie etwa der Shennong-Fluss in Dadong, die Drei Kleinen Schluchten und die "Fünf Flüsse der Wu-Schlucht".

Die Zwöf Berge an der Wu-Schlucht

Diese aus Kalkstein bestehenden Berge ragen vom Fluss in mehr als tausend Meter Höhe zu bei den Seiten der Wu-Schlucht empor. Sie sehen wie Vögel mit den entfalteten Flügeln, wie Wandschirme oder schöne Feen aus. An der nördlichen Seite stehen sechs Berge, nämlich der Jixian-Berg, der Songluan-Berg, der Shennü­Berg, der Chaoyun-Berg, der Shengquan-Berg und der Denglong­Berg. An der südlichen Seite befinden sich die anderen sechs Berge: der Cuiping-Berg, der Juhe-Berg, der Shangsheng-Berg, der Feifeng-Berg, der Qiyun-Berg und der Jingtan-Berg. Wenn diese Berge in Nebel gehüllt sind, sind sie halb verschwommen, was sie besonders geheimnisvoll erscheinen lässt.

Der Shennü -Berg (Berg der Fee)

Das ist der bekannteste der Zwölf Berge an der Wu-Schlucht. Da er wie eine bezaubernde Fee aussieht, wird er der "Berg der Fee" genannt. Ein Mythos über diesen Berg geht im Gebiet der Drei Schluchten um: In uralter Zeit habe die jüngste Tochter der Westlichen Königinmutter gegen den bösen Drachen gekämpft und ihn getötet, um das Volk zu schützen. Außerdem habe sie Yu dem Großen geholfen, die Drei Schluchten auszuheben und den Flusslauf auszubaggern. Sie wollte für immer an den Drei Schluchten bleiben, um die daran vorbeifahrenden Schiffe in Sicherheit zu bringen. So habe sie sich in einen Berg verwandelt, der heute den Shennü-Berg (Berg der Fee) heißt.

Die Drei Kleinen Schluchten am Daning-Fluss

Zu den Drei Kleinen Schluchten am Darring-Fluß als Landschaftszone der Klasse AAAAA gehören die Longrnen­Schlucht, die Bawu-Schlucht und die Dicui-Schlucht. Sie haben eine Gesamtlänge von 50 km. An den beiden Ufern des Daning-Flusses stehen waldige Berge aneinander und wächst üppiger Bambus, und der Fluß fließt reißend durch die Berge. Vögeln zwitschern am Himmel, und ab und zu hört man Affen in der Feme heulen. Hier ist fast ein Reich der Tiere. An den Felswänden sind Ruinen eines Holzstegs zu finden. Zu sehen sind auch noch geheimnisvolle hän­gende Särge und die alte Stadt Dachang. Die Drei Kleinen Schluchten sind also ein äußerst attraktives Reiseziel. An den Drei Kleinen Schluchten finden sich schön gemaserte Steine. Die Touristen können sie als Andenken oder Geschenke für Verwandte und Freunde mitnehmen.

Tipp: Zuerst mit Schiff in die Wu-Schlucht und dann von dort aus mit Kleinboot bis in die Drei Kleinen Schluchten weiter fahren. Eintrittskarte: 150 Yuan pro Person

Die Drei Kleinen Kleinschluchten

Zu den Drei Kleinen Kleinschluchten, die zu den Landschaftszonen der Klasse AAAAA gehören, zählen die Sancheng-, die Changtan- und die Qinwang-Schlucht. Sie Liegen am Nebenfluß Madu des Ninghe-Flusses an der östlichen Seite der Dicui­Schlucht. Im Vergleich zu den Drei Kleinen Schluchten am Daning-Fluß sind hier die Berge noch höher, die Schluchten noch enger und die Landschaft noch schöner. Hier gibt es hohe Wasserfälle und emporragende Berge. Diese Landschaftszone wird als die beste Stätte zum Wildwasserbootsfahren bezeichnet. Alle Jahreszeiten ist das Fluss­wasser ganz klar. Es ist wirklich ein äußerst attraktives Touristenziel.

Tipp: An der Wu-Schlucht kann man mit Boot dahin fahren. Eintrittskarte: 200 Yuan pro Person für einen Tag und 280 Yuan für zwei Tage.

Die Fünf Flüsse an der Wu-Schlucht

Zahlreiche kleine Flüsse, Nebenflüsse des Yangtse, fließen der Wu-Schlucht zu. Die bekanntesten davon sind fünf Flüsse, nämlich der Shennü-, der Shamuran-, der Bianyu-, der Xiaoxi- und der Lianzi-Fluss. Nach der Fertigstellung des Hauptteils des Wasserbauprojektes an den Drei Schluch­ten ist der Wasserpegel gestiegen, so dass diese Flüsse befahrbar geworden sind. An den Ufern findet sich eine üppige Vegeta­tion. Die klaren Flüsse und grünen Berge bieten eine Augenweide.

Der Shennü-Fluß

Der Shennü-Fluß (Fluß der Feen) befindet sich in der Nähe des Shennü-Berges. Er fließt zwischen den Qingshi-Marktflecken und den Feifeng-Berg. Eine Sage besagt, dass viele Feen hier baden sollten. Deshalb der Name. Der Shennü-Fluß hat eine Länge von 15 km, 10 km davon ist uralt, und dort lebt fast kein Mensch. In dieser Gegend stehen steile Berge eng aneinander. Die Bergpfade schlängeln im Dunst zickzack dahin. Zu den beiden Ufern des Flusses sind üppige Wälder, und die verschieden­artigen Blumen duften. Vogelzwitschern hallt im Tal wider ... Wirklich ein Paradies auf der Erde!

Tipp: Vom Shennü-Berg aus mit Schiff erreichbar. Eintrittskarte: 100 Yuan pro Person

Der Shennong-Fluss

Der Shennong-Fluss, auch Yandu-Fluß genannt, liegt gegenüber der Kreisstadt Badong. Er ist der erste Nebenfluss des Yangtse zwischen der Wu-Schlucht und der Talniederung am Xiangxi­Fluss. Der Shennong-Fluss entspringt südlich des Hauptgipfels des mit Urwäldern bedeckten Shennongjia-Gebirges in der Provinz Hubei. Von der Mündung des Sehnnong-Flusses in den Yangtse an aufwärts befinden sich nacheinander die Longchang-, die Yingwu- und die Mianzhu-Schlucht, die die "Drei Schluchten am Shennong­Fluss" genannt werden. Die Umwelt dieses Gebietes wird gut geschützt. Die Luft hier ist sehr frisch. An den Ufern des klaren Flusses ragen waldige Berge empor. Treidler schleppen Schiffe stromaufwärts. Dabei singen sie Arbeits- oder Volkslieder der Tujia­Nationalität, um sich zu ermuntern. Attraktiv sind hier auch hängende Särge an steilen Felswänden, die sich an die Begräbnissitte des alten Ba-Volks erinnern, und die Tanzkunst der Tujia-Nationalität im Badong-Gebiet. Heute ist das Einzugsgebiet des Shennong-Flusses zu einer faszinierenden Landschaftszone der neuen Drei Schluchten. Nach der Fertigstellung des Staudamms an den Drei Schluchten wird der Shennong-Fluss von der Mündung bis nach Luoping befahren können. Hier steigen Sie um und fahren mit einem kleinen Boot weiter, um die Landschaft an den Ufern zu besichtigen. Anschließend kehren Sie dieselbe Route entlang zurück.

Die Xiling-Schlucht

Nach der Wu-Schlucht fahrt das Schiff in die Xiling-Schlucht - die längste und auch gefährlichste von den Drei Schluchten des Yangtse. Sie beginnt an der Mündung des Xiangxi-Flusses in den Yangtse im Kreis Zigui der Stadt Yichang der Provinz Hubei im Westen und endet in Nanjinguan der selben Stadt im Osten. Sie hat eine Gesamtlänge von 76 km. Chinas berühmter Dichter Qu Yuan (339-278 v.u.Z) und Wang Zhaojun (52-19 v.u.Z.) - die Konkubine des Han-Kaisers - wurden dort geboren. Im mittleren Teil dieser Schlucht liegt eine Talniederung. Hier liegt das weltweit bekannte Wasserbauprojekt an den Drei Schluchten des Yangtse.Im west­lichen und östlichen Teil der Schlucht befinden sich jeweils mehrere kleine Schluchten.

Die Xiling-Schlucht zeichnet sich durch ihre natürlichen Barrieren, schroffen Klippen und gefährlichen Stromschnellen aus. Durch Flussregulierungen ist diese Schlucht relativ leicht zugänglich. Hier sind seltene Steine verschiedener Formen zu finden. Weitere Sehenswürdigkeiten hier sind zum Beispiel die "Brücke der Unsterblichen" (eine wunderbare Naturerscheinung), der Tempel zur Verehrung der Frau des legendären Gelben Kaisers und das Taohua-Dorf (Dorf der Pfirsichblüten), in dem Wang Zhaojun (52-19 vor unserer Zeitrech­nung), die Konkubine des Han-Kaisers geboren wurde und lebte.

Die Xiling-Schlucht grenzt an die Ebene am Unterlauf des Yangtse. Von alters her steht das Gebiet der Xiling-Schlucht unter dem Einfluss fremder Zivilisationen. Zahlreiche Kulturdenkmäler zeugen davon. Zu erwähnen sind der Huangling-Tempel, die Sanyou-Höhle und die Geburtsorte vom patriotischen Dichter Qu Yuan (ca. 340-ca. 278 v. u. Z.) bzw. Wang Zhaojun, einer Konkubine des Han-Kaisers Yuan Di, der 48-33 v. u. Z. regierte. Die histo­rischen Kulturzeugnisse und die malerische Landschaft der Xiling­Schlucht haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Das Tal Miaonan

Nach der Xiling-Schlucht erreicht man das Miaonan-Tal. Es beginnt in Miaohe im Kreis Zigui im Westen und endet in Nantuo im Bezirk Yiling der Stadt Yichang im Osten. Mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern zählt sie zu den drei größten Talniederungen im Gebiet der Drei Schluchten. Die Strecke des Yangtse in Miaonan ist 500 bis 1000 Meter breit - die breiteteste Strecke des Flusses in den Drei Schluchten. Die neue Kreisstadt Zigui und die drei neuen Marktflecken (Sandouping, Taipingxi und Letianxi) liegen in der Talniederung Miaonan. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten hier zählen der Sixi-Fluss, der Fenghuang-Berg und der Hua ngling-Tempel.

Die neue Kreisstadt Zigui

Zigui, genannt ursprünglich Guizhou, hat eine lange Geschichte. Dieses Gebiet ist die Wiege der Kultur des Chu-Reiches (?-223 v. u. Z.). Hier liegen die Geburtsorte des großen patriotischen Dichters Qu Yuan und der Konkubine des Han-Kaisers Yuan Di, Wang Zhaojun, die als eine der vier schönsten Frauen in der Geschichte Chinas bekannt war. Die neue Kreisstadt Zigui liegt im mittleren Teil der Talniede­rung Miaonan. Der Marktflecken Maoping, der nur ein Kilometer vom Staudamm an den Drei Schluchten entfernt liegt, hat sich zu einer modemen Stadt entwickelt. Viele Menschen, die wegen des Wasserbau projektes umgesiedelt werden mussten, zogen in diese Stadt. Diese Stadt verfügt über modeme öffentliche Anlagen und entspricht den Umweltschutzanforderungen. Als ökologischer Ha­fen und Reisestadt ist Maoping die erste Stadt auf der Kreisebene, die den "Preis für vorbildliche Wohnstätten Chinas" erhalten hat. Die neue Kreisstadt Zugui trägt das Gepräge der Qu Yuan-Kultur. Die Straßen dieser Stadt zum Beispiel werden nach seinem Namen benannt oder erinnern sich an Ereignisse, die sich auf Qu Yuan beziehen. Dank dem Wasserbau projekt an den Drei Schluchten des Yangtse stehen der Fenghuang-Berg und die Muyu-Insel, die sich in der Nähe der neuen Kreisstadt be­finden, größtenteils unter Wasser. Auf dem Berg wurde ein Pavillon im nationalen Stil erbaut. Vo hier aus hat man einen guten Überblick über den grandiosen Staudamm und den weiten Stausee. Auf der Muyu­Insel wurde der gleichnamige Tempel zur Verehrung des Wassergottes, der in einem Werk von Qu Yuan beschrieben wird, wie­derhergestellt. Es lohnt sich, diese Stadt zu besichtigen.

Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Bus erreichbar.

Die Guizhou-Straße

Diese Straße liegt in der neuen Kreis­stadt Zigui. Thre Häuser, Gärten und ande­ren öffentlichen Anlagen erinnern sich an den Baustil des Chu-Reiches und der Han­Dynastie (206 v. u. Z.-220 n. u. Z.). Die neue Kreisstadt Zigui ist nach der Struktur der ursprünglichen Stadt auch mit Stadt­toren versehen. Die Wohnhäuser befinden sich ordentlich an den Bergen. An der Danyang- und der Binhu-Straße, zwei Ne­benstraßen der Guizhou-Straße, stehen das Zhankui- und das Yinghe-Tor. Beide sind Merkmale der Guizhou-Straße. Hier sind bronzene Figuren, Reliefs, deren Motive aus einem Gedicht von Qu Yuan stammen, Mühlsteine, Brunnen, eine kleine Bühne und Laternen aus Stein zu finden. Diese Stadt ist auch mit Grünanlagen ausgestattet. Hier wachsen Duftblütenbäume, Chinesi­sche Gleditschien, Pampelmusen und Gra­natapfelbäume. Alle sind Spezialitäten des Kreises Zigui. Die Touristen können hier Volkstänze besichtigen.

Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und! dann mit Bus erreichbar.

Das staatliche Naturschutzgebiet Shennongjia

Dieses Gebirge befindet sich an der Grenze zwischen den Drei Kreisen Badong, Xingxian und Fangxian. Einer Legende zufolge soll sich der Starnrnherr Shennong hier niedergelassen haben, um Heilkräuter zu sammeln. Er kostete verschiedene Kräuter, um ihre Heilwirkungen festzustellen, heißt es. Später wurde dieses Gebirge der Name "Shennongjia" (Wohnsitz von Shen­nong) gegeben, um seiner zu gedenken. Der Hauptgipfel "Shennongding", der höchste Berg Mittelchinas, hat eine Höhe von 3105 Metern über dem Meeresspiegel. Je nach der Höhe variiert die Vegetation hier. Die Urwälder und tiefen Täler sind gut erhalten. Dieses Gebiet ist reich an Wildtier- und Pflanzenarten. Nicht wenige davon sind gefährdet. 1990 wurde das Shennongjia­Gebirge von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) auf die Schutzliste des "Plans für Mensch und Biosphäre" gesetzt. 1995 erkannte der Weltnaturfonds Shennongjia als "Versuchsbasis für den Schutz der Bioversifikation" an.

Im Shennongjia-Gebiet finden sich verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Banbiyan-Felswand, der Dajiu-See, das Tianmen-Tal, das Yanzi­Tal, der Songluo-Fluss, die .Kalte-Warrne­Höhle", die Eishöhle und die Chaoshui­Höhle. Legenden von Waldmenschen, albinotische Tiere und Flüsse, die im Ge­birge verschwinden, sind sehr attraktiv. Die erfolgreich gezüchteten Goldaffen sind so brav und lieb und haben große Auf­merksamkeit in- und ausländischer Wissenschaftler und Touristen auf sich gelenkt. Und der 2005 fertig gebaute und für die Touristen geöffnete Skiplatz hat Shennongjia im Winter neue Vitalität verliehen. Die Touristen können mit dem Schiff zum Kai in Xingshan im Kreis Zigui fahren. Hier steigen Sie um. Dann fahren Sie zwei Stunden mit dem Auto zum Shennongjia-Gebirge. Nach der Besichtigung dieser Landschaftszone kehren Sie mit dem Bus zum Schiff zurück.

Tipp: Vom Xingshan-Hafen aus mit Schiff erreichbar. Eintrittskarte: 140 Yuan pro Person

Das Dorf der Qu Yuan-Kultur am Fenghuang-Berg

Der Fenghuang-Berg befindet sich im östlichen Teil der neuen Kreisstadt Zigui, 1 Kilometer vom Staudamm an den Drei Schluchten entfernt. Von dem Berg aus hat man einen guten Überblick über den gewaltigen Yangtse, den erhabenen Staudamm und den weiten Stausee. Diese Gedenkstätte besteht aus fünf Teilen, nämlich aus einer Zone zur Verehrung des patriotischen Dichters Qu Yuan, einem Tempel, einem Wohnviertel, einem Platz und einem Wald. Außerdem wurden hier 24 Kulturdenkmäler zur Erinnerung an Qu Yuan renoviert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Jiangdu-Tempel, antike Wohnhäuser und Ahnentempel. Die historischen Kulturzeugnisse und die Landschaft hier bilden eine harmonische Einheit. Zur Feier des Drachenbootfestes finden Ruderwettbewerbe zum Andenken an Qu Yuan statt.

Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Bus zum Kulrurdorf fahren.

Der Qu Yuan-Tempel

Am Fenghuang-Berg in der Nähe der Stadt Maoping, in die die Regierung des Kreises Zigui wegen des Wasserbauprojektes ihren Sitz umgezogen hat, wurde dieser Tempel zur Erinnerung an Qu Yuan neu gebaut. Er besteht aus einem Eingang, einer bronzenen Statue von Qu Yuan, einem östlichen und einem westlichen Wandelgang mit Stelen und einer Gedenkhalle für Qu Yuan. Das Zenotaph dieses großen Dichters befindet sich in diesem Tempel. Der Tempelbau zeigt Dachschwingen, die mit grünen Ziegeln gedeckt sind. Er hebt sich von üppiger Vegetation ab. Eine mehrere Dutzend Meter hohe Freitreppe fuhrt zum Eingang des Tempels. Über dem Eingangstor hängt eine Tafel mit den Schriftzeichen "Qu Yuan-Tempel". Zu beiden Seiten des Eingangstors befindet sich je eine Tafel mit einer Inschrift. Sie heißen "Unentwegte Loyalität" und "Unsterblicher Ruhm". An der Oberschwelle hängt eine Tafel mit der Inschrift "Unvergänglich wie Sonne und Mond am Himmel". Das Eingangstor und die Hallen hinter ihm sowie die östlichen bzw. westlichen Seitenhallen bilden das chinesische Schriftzeichen "Berg". Die bronzene Statue von Qu Yuan ist 3,92 Meter hoch. Beiderseits befinden sich der östliche und der westliche Wandelgang mit Stelen, die viele bekannte Gedichte von Qu Yuan und Lobsprüche für ihn beinhalten, die spätere Dichter geschrieben haben. Im Zenotaph von Qu Yuan liegt ein Sarg aus Rotholz, damit das Volk seine Liebe zu Qu Yuan zum Ausdruck bringt.

Qu Yuan wurde 340 vor unserer Zeitrechnung in Lepingli des Kreises Zigui geboren. Er war der erste große und patriotische Dichter Chinas. 1953 erkannte die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) Qu Yuan als Prominente Persönlichkeit der Weltkultur an. Am 5. des 5. Monats nach dem traditionellen chinesischen Kalender wird das Drachenbootfest zur Erin­nerung an ihn gefeiert. Üblicherweise finden Drachenbootrennen statt und werden Zong Zi (in Bambus- oder Schilfblätter einzewickelte KJebreisklößchen) gegessen.

Das Heimatdorf von Wang Zhaojun

Die Heimat von Wang Zhaojun befindet sich im Dorf Baoping im Kreis Xingshan. Da die Konkubine der Han-Dynastie Wang Zhoujun aus diesem Dorf stammte, wurde es auch das Zhaojun­Dorf genannt. In dem Dorf zu sehen sind heute das ehemalige Wohnhaus von Zhaojun, der Wangyuelou (Pavillon mit Blick auf den Mont) und Shuzhuangtai (Frisierte­illette) und die neu gebaute Ausstellungs­halle über Wang Zhaojun.

Der Jiangdu- Tempel

Dieser Tempel wurde zur Zeit der Nördlichen Song-Dynastie (960-1126) erbaut, um den Wassergott des Yangtse zu verehren. Er zählt zu den vier größten Tempeln ihrer Art in China. Die drei anderen sind schon verschwunden. 1865 wurde der Jiangdu-Tempel renoviert. Die Bauteile aus Stein und Holz des neugebauten Tempels stammen aus der Qing-Dynastie. Die hölzernen Bauteile zeigen Reliefs, die Tigerköpfe, Hähne und Fledermäuse darstellen. Sie symbolisieren Glück und Reichtum.
Verkehr: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Taxi erreichbar. Eintrittskarte: 20 Yuan pro Person

Die ökologische Tourismuszone am Sixi-Fluß

Sixi wird allgemein als das "natürliche Sauerstoff-Bar" und den "Ersten Bambusgarten in Zentralchina" bezeichnet. Dieser Fluss hegt 12 Kilometer von der neuen Kreisstadt Zigui und dem Stau­damm an den Drei Schluchten entfernt. Die Landschaftszone am Fluss hat eine Gesamtfiäche von 20 Quadratkilometern. Der Sixi­Fluss ist ein Sammelbegriff von vier kleinen Flüssen. Sie stürzen durch tiefe Schluchten herunter. Die Ufer sind mit einer üppigen Vegetation bedeckt. Das Einzugsgebiet ist eine wichtige Landschaftszone für den Ökotourismus der neuen Drei Schluchten. Die Luft hier ist frisch und sauber. Hier wachsen mehr als 200 Bambussorten. Nicht wenige davon sind sehr selten. Zum Vergnügen können die Touristen hier mit Bambusflößen durch das "Bambusmeer" fahren. im Bambushaus Tee trinken sowie Gesänge und Tänze der Tujia-Nationalität genießen. Dabei können Sie die Sitten und Gebräuche der Tujia-Nationalität kennen lernen. Zu den Attraktionen der Landschaftszone am Sixi-Fluss zählen unter anderen der Yutu-Berg, der Fuqi-Berg, die "Echowand" und der Wasserfall in Sandiaoshui. Mit einem Gefalle von 389 Metern ist er der größte Wasserfall Chinas, den man bisher entdeckt hat.

Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Bus zur Landschafts­zone weiter fahren. Eintrittskarte: 38 Yuan pro Person

Der Huangling-Tempel

Dieser Tempel liegt am Huangniu-Berg an der südlichen Seite der Huangniu-Schlucht in der Miaonan-Talniederung, mehrere Kilometer vom Staudamm im Gebiet der Drei Schluchten entfernt. Das ist ein antikes Bauwerk mit roten Mauem und gelben Dachziegeln voller Glanz und Pracht. Als Ältester Tempel seiner Art an den Drei Schluchten wurde er eigentlich der Huangniu-Tempel (Tempel des Hausrindes) genannt. Der Kreisvorsteher Ouyang Xiu (1007-1072) benannte den Huangniu-Tempel in den "Huangling-Tempel" um. Bis auf den heutigen Tag sind nur die Halle für Yu den Großen und die Halle für Wuhou (Zhuge Liang), Kanzler des Shu-Reiches (221-263), überliefert, die l618 wiederhergestellt wurden. Die Halle für Yu den Großen, die von 36 Säulen aus Nanmu, einer Hartholzart, getragen wird, ist durch ihre verzweigten Säulenkapitellen in Form eines Ochenkopfes und traditionellen Dachschwingen sowie ihren Dachfirst mit Fabeltierfiguren charakterisiert. Zu beiden Seiten des Eingangs hängt jeweils eine Holztafel mit Inschrift. Die eine Inschrift ist eine Widmung der Kaiserinmutter Cixi der Qing-Zeit, die lautet: "Überwältigt den reißenden Strom". Die andere Inschrift "Unermeßliche Verdienste für alle Zeit" wurde von Huiwang kalligraphiert. Vor der Halle steht eine Stele mit der Inschrift "Über den Huangniu-Tempel", die einer Legende zufolge von Zhuge Liang verfasst haben soll.

Tipp: Mit Schiff bis zum Huangling-Tempel fahren

Der Jiuwan-Fluss

Dieser Fluss liegt an der südlichen Seite der Niuganmafei­Schlucht im westlichen Teil der Xiling-Schlucht, 20 Kilometer von der neuen Kreisstadt Zigui und dem Staudamm an den Drei Schluchten entfernt. Dieser klare Fluss ist nur 42,3 Kilometer lang. Von den Ufern ragen majestätische Berge auf. Das ist ein "Fluss der Kultur". Der große patriotische Dichter Qu Yuan lebte arn Fluss und hielt hier Vorlesungen. So wird dieser Fluss von verschiedenen Legenden und Sa­gen umrankt. Die Sehenswürdigkeiten wie Wentian Shenjian, Juyufang und Lingzhiyan beziehen sich auf die Qu Yuan-Kultur. Besonders interessant ist das Wildwasserfahren auf dem Jiuwan-Fluss. Die ganze Route des Wildwasserfahrens ist 13,2 Kilometer lang. Mit einem gesamten Gefälle von 90 Metern hat diese Flussstrecke mehr als 20 Stromschnellen. Man kann mit dem Schlauchboot auf dem ruhigen Fluss rudern. Vom Wald her sind das Zwitschern von Vögeln und das Heulen von Affen zu hören; bunte Steine glänzen im klaren Wasser; Fische schwimmen.

Nanjinguan

Die Ortschaft Nanjinguan liegt in der Landschaftszone an der Xiling-Schlucht. Sie stellt den "östlichen Eingang" der Drei Schluchten dar. Zu beiden Seiten stehen steile Felswände. Der Fluss ist hier sehr eingeengt, und bekommt dadurch eine starke Stromschnelle bildet. In Nanjinguan grenzt der Mittellauf des Yangtse an des­sen Unterlauf. Westlich von Nanjinguan verringert sich der Fluss von mehr als 2000 Metern auf 300 Meter. So bietet sich hier ein herrlicher Anblick.

Landschaftszone von alten Dörfern an den Drei Schluchten

Diese Landschaftszone mit Klasse AAAA liegt zwischen dem Staudamm in Gezhouba und dem Staudamm an den Drei Schluchten. Sie umfasst den Longjin­Fluss, die sogenannte 4. Quelle der Welt, den Yepo-Berg, die Dengying-Höhle, die Gedenkhalle für den Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression, den antiken Shipai-Marktflecken und den Yangjia­Fluss, auf dem das Wildwasserfahren stattfindet. Zum Reiseprogramm gehören die Gedenkhalle für den antijapanischen Krieg in Shipai, die alten Häuser auf Pfählen in dieser Gegend, das militärische Wildwasserfahren in Yangjiaxi. die Mingyue-Bucht, Shilingpai, die Dengyung-Felswand und die Harno-Quelle.

Tipp: Mit Schiff bis zum Hafen von Sanxia Renjia fahren und von dort aus ist die Land­schaftszone Shipai erreichbar. Eintrittskarte: 60 Yuan pro Person

Die Dengying-Schlucht

10 km von Nanjinguan westwärts weiter gefahren kommt das Schiff in Dengyingxia (Dengying-Schlucht) an. Diese Schluchtwird auch Mingyue-Schlucht genannt. Sie liegt 10 Kilometer westlich von Nanjinguan. Sie ist zwar nicht lang, aber faszinierend. Die Felswände hier sind so glatt wie poliert. Gleich einer traditionellen chinesischen Tuschmalerei glänzen sie im hellen Schein der Sonne. Da die Mondlandschaft hier besonders attraktiv ist, hat man dieser Schlucht den Namen "Schlucht des hellen Mondes" gegeben. An der südlichen Seite der Schlucht stehen vier riesige Felsen auffällig, weil sie wie den Mönch der Tang-Dynastie und seine drei Schüler, Hauptrollen des klassischen Romans "Die Pilgerfahrt nach Westen" , aussehen. Wenn der Abend anbricht, spiegeln sich die Felswände im Wasser wider. So nennt man die Schlucht die "Dengying­Schlucht" (Schlucht des Schattenspiels).

Die Xianren-Brücke (Brücke der Unsterblichen)

Wenn man westwärts durch die Dengying-Schlucht fährt, sieht man, dass ein 15 Meter langer und mehr als 1 Meter breiter Felsenam Nordufer steht, der sich gleich einer Brücke zwischen zwei Felswände spannt. Von hier aus hat man einen guten Überblick über die Xiling-Schlucht, Die ganze Schlucht ist in leichtem Nebel gehüllt. Gleich Trauerweidenblättern fahren Schiffe hin und her. Nun fühlt man sich, als ob man sich im Himmel befände.

Die Sanyou-Höhle

Diese Höhle gehört zu den ersten Landschaftszonen der Klasse AAAAA. Sie liegt am Xiling-Berg an der nördlichen Seite des östlichen Endes der Xiling-Schlucht in der Xiakou-Landschaftszone in der Nähe der Stadt Yichang. Nach einer Legende sollen der Dichter Bai Juyi (772-846) und sein Bruder trafen unerwartet den Dichter Yuan Zhen (779-831). Sie besichtigten zu dritt diese Höhle, Bai Juyi schrieb eine Inschrift zur Erinnerung an ihren Besichtigung dieser Höhle unter dem Titel "Erinnerung an die Sanyou-Höhle" (Höhle der Drei Besucher) und ließ diese Inschrift in einen Felsen eingravieren. Mehr als hundert Jahre später machten der bekannte Dichter Su Xun (1009-1066) sowie seine Söhne Su Shi (1037­110 I) und Su Zhe (1039-1112) auf dem Weg nach Kaifeng, der Hauptstadt der Song-Dynastie, einen Abstecher zur Sanyou-Höhle bei Yichang. Jeder von ihnen schrieb ein Gedicht über diese Höhle, Seitdem wird diese Höhle die Sanyou-Höhle genannt. Diese Höhle enthält Stelen mit Inschriften, die aus der Ming­Zeit stammen. Eine davon ist die Inschrift "Erinnerung an die Sanyou-Höhle" des Dichters Bai Juyi. Der Xiaolao-Fluss fließt an der Höhle vorbei und mündet hier in den Yangtse, so dass hier eine Halbinsel entstanden ist, die der Burg Baidicheng auf einer Halbinsel am westlichen Ende der Drei Schluchten gegenüber­steht. Vom Xiling-Berg aus hat man einen herrlichen Blick auf das Panorama der Uferlandschaft des Yangtse in Nanjinguan und des Gezhouba-Stausees.

Tipp: Mit Schiff bis zum CTS-Hafen Neues Jahrhundert fahren und dann 500 Meter zu Fuß weiter gehen. Eintrittskarte: 48 Yuan pro Person

Die Tourismuszone des Stau­damms an den Drei Schluchten

Diese Tourismuszone gehört zu den ersten Landschaftszonen der Klasse AAAAA und liegt in der Mittelstrecke der Xiling-Schlucht. Hier gibt es großartige Berge und Flüsse sowie das weltweit größte Wasserbauprojekt an den Drei Schluchten des Yangtse. In der Tourismuszone zu besichtigen sind die Tanziling-Landschaftszone, der Gedenkgarten für Eindämmen und drei Gärten der 185-Gartenzone, die den Staudamm durchziehen und eine Besichtigungslinie bilden. Zudem wird im Gedenkgarten für Eindämmen jeden Tag einen Kulturabend über das Wasserbauprojekt am Yangtse aufgeführt.

Die Tanziling-Landschaftszone

Diese Landschaftszone liegt auf dem höchsten Punkt der Staudarnmzone, und zwar 262,48 Meter über dem Meeresspiegel. Der oberste Teil des Berges in die Landschaftszone sieht wie ein umgekehrt gestelltes Gefäß aus. So wird sie Tanziling (gefäßförmiger Berg) genannt. Vom Tanziling-Berg aus kann man den grandiosen Staudamm und den weiten Stausee in den Drei Schluchten aus der Vogelperspekt betrachten. Die ganze Landschaftszome wird nach ihrer Höhe in drei Schichten eingeteilt. Zu sehen sind dort wie die Plattform zur Beobachtung der Landschaft, Steinreliefs, riesige Felsklippen, die Ausstellumgshalle für Modelle des Wasserbauprojekt und Grünanlagen.

Gedenkgarten für Eindämmen

Er befindet sich an der rechten Seite des Staudamms an den Drei Schluchten und hat eine Gesamtfläche von 90.000 qm. Mittels verschiedener Exponaten und Aufzeichnungen wird das grandiose und eindrucksvollste Eindämmen des Yangtse gezeigt. Jeden Tag kann man sich in diesem Garten einen Kulturabend über die Schluchten und den Yangtse ansehen, das mit dem großen Staudamm als Hintergrund auf dem Platz des Gedenkgartens aufgeführt wird. Allgemeines zum Kulturabend über die Schluchten und den Yangtse: Es handelt sich um Darbietungen über den Yangtse, die Schluchten und die Wasserregulierung. Es ist in sieben Akte eingeteilt und schildert über die schöne Naturlandschaft, die Hochwasserkatastrophe des Yangtse, den Geist der chinesischen Nation zur Bekämpfung des Hochwassers, das Wasserbauprojekt des Yangtse und die herrliche Zukunft der Drei Schluchten. Dargeboten werden Ballett, Chor, akustische und Lichtshow. So großartig und so erschütternd! Keine großen Kulturdarbietungen in anderen chinesischen Tourismuszonen können damit vergleichen!

Die 185-Gartenzone

Diese Zone liegt 185 Meter über dem Meeresspiegel, deshalb der Name "Die 185­Gartenzone". Sie ist so hoch wie der Staudamm, der sich von hier aus zum südlichen Ufer des Yangtse erstreckt und den Yangtse abschneidet. Heute liegt das Wasser schon 135 Meter über dem Meeresspiegel. Von hier aus kann man den Abfangdamm und den Kastendamm aus Beton für die dritte Bauphase des Wasserbauprojektes am Oberlauf beobachten. Auch diese werden bald im Wasser liegen. Nach der vollständigen Fertigstellung des ganzen Wasserbauprojektes wird hier neben der 175 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Landschaftszone Pinghu die beste Stelle zum Beobachten, wie die Schiffe stufenweise hochsteigen und passieren.

Tipp: Mit Touristenschiff bis zum Hafen des Huanglin- Tempels oder Erdouping-Hafen und dann mit Sonderbus direkt zur Landschaftszone fahren. Eintrittskarte: 105 Yuan pro Person, Das Empfangszentrum in Liuzha (Sechs Schleusen) befindet sich in der Nähe der fünfstufigen Schleuse des Staudamms an den Drei Schluchten. Hier ist die erste Station der Besichtigung des Staudamms und von hier aus kann man auch die großartige fünfstufige Zweiwege­Schleuse beobachten. In dem Empfangszentrum gibt es eine Busstation, einen Parkplatz, Restaurants, eine Klinik, Souvenir-Läden und sonstige Einrichtungen


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