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Changbai Gebirge
Das Changbai Gebirge ist ein erloschener Vulkan und und gehört mit seiner majestätischen Schönheit zu den bekanntesten Gebirgen Chinas.
Das Changbai Gebirge (chinesisch: 长白山地) erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten durch die Provinzen Heilongjiang (chinesisch: 黑龙江), Jilin (chinesisch: 吉林) und Liaoning (chinesisch: 辽宁). Der Hauptteil des Gebirges befindet sich im Südosten von Jilin.
Dieses Gebirge ist ein erloschener Vulkan und und gehärt mit seiner majestätischen Schänheit zu den bekanntesten Gebirgen Chinas. Aufzeichnungen sprechen von drei Vulkanausbrüchen seit dem 16. Jahrhundert, der letzte ereignete sich im April 1720. Die kegelförmigen Gipfel sind mit grauweißer und gelblicher Schlacke und das ganze Jahr hindurch von Schnee bedeckt. Aus der Ferne sieht man zu allen vier Jahreszeiten weiße Gipfel aufragen. Daher rührt auch der Name des Gebirges, der auf Deutsch "Ewigweißes Gebirge" heißt. Rings um die Krateräffnung erheben sich 16 mehr als 2500 m hohe Gipfel, der höchste, Baitoushan (chinesisch: 白头山),"Weißwolken" genannt, ist mit 2691 zugleich der höchste Gipfel Nordostchinas. Nach dem Erlöschen des Vulkans bildete sich ein Kratersee, der bekannte "Tianchi" (chinesisch: 天池), auf deutsch Himmelsteich.
Bilder und Fotos vom Changbaishan
Informationen über den Changbaishan
Dieser ovale Vulkansee misst von Nord nach Süd 4,8 km und von Ost nach West 3,4 km. Seine Fläche beträgt zehn Quadratkilometer, die durchschnittliche Tiefe 204 m, und die tiefste Stelle ist 373 m. Die groäße Wassermenge des Sees ist den reichen Niederschlägen und Quellen zu verdanken. Von September bis Juni ist der See zugefroren. Doch selbst zu dieser Zeit gibt es einige Stellen, die durch warme Quellen eisfrei bleiben. Die Wassertemperatur liegt selbst im Winter bei 40 Grad.
Der Changbai-Wasserfall, auch "Weißwolken-Wasserfall" genannt, stürzt in ein U-färmiges Tal am Nordhang der Bergkette. Zu beiden Seiten ragen steile Felsen empor. Unterhalb des Wasserfalls fließt der Erdaohe-Fluss (chinesisch: 二道河), an dessen Oberlauf es viele warme Quellen gibt. Die 30 bis 40 m hohe aus feinen Tropfen bestehende Kaskade sieht von ferne wie ein weißer Nebel aus. Wenn man weiter nach oben geht, sieht man einen etwa 1000 m langen Wasserlauf, Chengcha- oder "Himmels-Fluss" genannt, der den Himmelsteich und den Wasserfall verbindet. Er bildet den Anfang des bekannten Songhua-Flusses (chinesisch: 松花江). Etwa eine Stunde stromaufwärts erreicht man den Himmelsteich. Hier ist die Landschaft besonders faszinierend: Rings um den See ragen Gipfel gen Himmel. Der See gleicht einem Saphir inmitten großer Berge oder auch einem Spiegel, der die Wolken- und Gipfelpracht noch verdoppelt.
Im Herbst werden die Reisfelder an beiden Ufern des Songhua-Flusses (chinesisch: 松花江) gelb. Rotes Ahornlaub, gelbfarbige Pappelblätter und hohe Weiäbirken vervollständigen die herbstliche Farbenpracht. In den Wäldern reifen blauschwarze Wildtrauben und rote Früchte der Schizandra. Auch essbare Pilze oder Wildginseng kann man hier sammeln.
Am Westhang des Changbai Gebirges (chinesisch: 长白山地) gibt es eine große Schlucht, die durch Vulkanausbrüche entstanden ist. Sie ist 100 m tief, 300 m breit und mehrere Kilometer lang. überall sieht man hier bizarre Felsen, Bäche, Wasserfälle und dichte Wälder.
Das Changbai Gebirge (chinesisch: 长白山地) ist nicht nur ein wichtiger Holzlieferant Chinas sondern gilt auch als Schatzkammer der Fauna und Flora des eurasischen Kontinents. In einem Umkreis von hundert Kilometern mit 1000 Meter Hähendifferenz treten vier unterschiedliche Vegetationszonen auf: der Mischwaldgürtel, die Nadelwaldzone, der Birkenwald und schließlich die alpine Tundra. In den Wäldern gedeihen 1500 verschiedene Pflanzenarten, 800 davon sind von wirtschaftlicher Bedeutung. Darüber hinaus gibt es hier viele Tierarten. Um diese wilden Pflanzen und Tiere zu schützen, wurde hier schon in den 60er Jahren ein 190 000 ha umfassendes Reservat errichtet. Im Jahre 1980 schloß sich dieses Naturschutzgebiet (chinesisch: 長白山自然保護區) dem Studienprogramm "Mensch und Biosphäre" der UNESCO an. Jetzt kommen jedes Jahr viele in- und ausländische Wissenschaftler hierher zu Untersuchungen.
Heute gehört das Changbai Gebirge zu den bekannten Touristengebieten Chinas. Zur Verbesserung der Verkehrslage wurde rings um das Naturschutzgebiet (chinesisch: 長白山自然保護區) eine 500 km lange Landstraäe gebaut. Darüber hinaus wurde am Süd-, Nord-, Ost- und Westhang jeweils ein Weg gebaut, der bis zum Tianchi-See führt.

























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