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Buddhismus
Der Buddhismus ist im ersten Jahrhundert nach Christus von Indien über die Seidenstraße nach China gelangt.
Stuft man Konfuzianismus und Taoismus zurecht als Philosophien ein, dann sind Buddhismus, Islam und Christentum die einzigen Weltreligionen, welche heute von einer nennenswerten Zahl von Chinesen praktiziert werden.
Folgender Artikel von Nico Winklmüller geht auf die Ausprägungen des Buddhismus in China ein.
Der Buddhismus ist im ersten Jahrhundert nach Christus von Indien über die Seidenstraße nach China gelangt. Er wurde im Laufe der Zeit immer mehr sinisiert und unterscheidet sich daher von dem Urbuddhismus Indiens. Das bedeutet, dass der chinesische Buddhismus sehr viel philosophischer und weniger abstrakt ist als der indische. Zusammen mit dem Konfuzianismus und dem Taoismus hat der Buddhismus das Denken der Chinesen stark geprägt, weshalb man auch von den „Drei großen Lehren“ spricht. Trotz einiger Rückschläge (unter anderem der ständige Wettstreit mit dem Konfuzianismus und Taoismus) und aufgrund neuer politischer Ideologien zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte sich der Buddhismus als größte Religion in China durchsetzen und halten. Obwohl er im ganzen Land verbreitet ist, ist der Buddhismus vor allem in den Küstenregionen in Süd- und Südostchina zu finden. Es handelt sich hierbei speziell um die Provinzen Fujian, Yunnan und Guangdong. Nicht zu vergessen natürlich auch das buddhistische Tibet. Der Grund für diese starke Konzentration von Buddhisten in diesen Provinzen liegt in der Nähe zu buddhistischen bzw. religiösen Nachbarn. Bei Fujian, Yunnan und Guangdong ist es die Nähe zu Festlandsüdostasien (Laos, Kambodscha, Thailand), bei Tibet ist es die Nähe zu Nepal und Indien. China zählt heute insgesamt zwischen 300 und 350 Millionen Buddhisten.

























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